Aktuelle Aktionen/Termine zu Verkehrswende und Klimaschutz

Für Rückmeldungen oder Bündnis-Infos bitte Mail an:

detlev-verkehrswende@posteo.de

25.11. (ab 11 h) Mahnwache für den Erhalt von Lützerath: 31.800 Unterschriften für den Innenminister (Friedrichstr. 62-80).

25.11. (ab 15 h) Eröffnung Mobilstation an der Erna-Eckstein-Str. durch die CMD, der vierten von sieben 2022, mit Stand des Bündnisses. (Infos: Pressedienst und  Web-Beitrag)

01.12. (ab 18 h) Dialog für eine lebenswerte Stadt: Das „Düsseldorfer Bündnis“ lädt zur Diskussion mit Parteien-Vertretern ins DGB-Haus. (Anmeldung)

02.12. (ab 18 h) nächstes Bündnis-Treffen im ADFC-Büro (Siemensstr. 46)

05.09. (ab 19 h) Explodierende Energiepreise und drohender Klima-Kollaps: Zusammenhänge und Lösungen; Webinar von attac  (–> Anmeldung)
Infos zu älteren Aktionen mit Bündnis-Teilnahme hier (mehr …)

WeiterlesenAktuelle Aktionen/Termine zu Verkehrswende und Klimaschutz

Düsseldorf und Klima aktuell – aus Stadtteilen und Gremien

Hoffnung für Lützerath – trotz angekündigter Räumung durch CDU-Reul? (–> fehlender Betriebsplan)

50.000 € für den Erhalt von Lützerath: Lützi-Vertreter beim Retro-Formats „Wetten dass“ zum „Wettkönig“ gewählt.- Für den Erhalt des Dorfes und gegen den RWE-Deal der Grünen (siehe Studie) demonstrierten Tausende am 12.11.22. (–> Infos)

Teure Parkplätze auf der Kö: demnächst 4,50 € pro Stunde in der Innenstadt, aber CDU-Ablehnung als Realsatire: (Kö-) Parker seien durch Inflation schon genug belastet. – Versuche der Polizei, die Kö wegen anhaltender Staus für Autos zeitweise zu sperren – entsprechend des Radfahrverbots (!) –  werden von Geschäftsleuten und IHK kritisiert, als ob man dort Ambosse kaufen wollte (so Polizeisprecher A. Hartwich).

Grüne gegen regionales Sozial-Ticket: Prüfung (!) eines vergünstigten ÖPNV-Tickets für Bedürftige im Stadtrat (17.11.) abgelehnt.

Geplantes 49€-Ticket zu teuer (und wird bis April‘ 23 verzögert!): Dagegen fordern u.a. die Verbraucher-Zentralen und der BUND ein 29-€-Ticket, wie in Berlin durch städt. Zuschüsse ermöglicht (taz, 14.10.22).  Finanzierung (ca 4 Mia.€ p.a.) durch einen Teil der 19 Mia. Auto-Subventionen (wie das klimaschädliche, zudem ungerechte Dienstwagenprivileg). Die aktuelle Greenpeace-Studie beweist aufwändig die Vorteile eines günstigen ÖPNV-Tickets; auch Düsseldorfer fordern niedrigere Preise (Umfrage der RP 2019). – (–> unsere Analyse)

Mehr Radverkehr, weniger Autos in Df 2021 gegenüber 2019 (Pressedienst), dadurch bessere Luft – das belegt eine DUH-Analyse. – Klimaklage der Umwelthilfe wegen fehlendem Klimaschutz-Konzept in BW erfolgreich  (DUH, 11.11.22); zudem Klage gegen das „gesetzeswidrige Programm“ der Bundesregierung zum Klimaschutz. Dazu „Tempo 100 auf Autobahnen, das 365-Euro-Klimaticket und ein Ende der Klimakiller-Subventionen“ (DUH, 05.09.22); auch eine Mehrheit in Df  befürwortet ein Tempolimit.
Neue Tempo 30-Zonen auf der Düsseldorfer Str (Probephase, jahrelanger Kampf der Anwohner-Initiative) und vor sensiblen Einrichtungen (so auf Niederrhein-, Harff- oder Siegburger Str.) tragen zur Verkehrsberuhigung und Sicherheit bei, aber wie üblich: CDU-Vertreter dagegen, so S. Golißa: „Das will keiner“ (RP, 21.10.22) – doch, wir schon! Beantrage für deine Straße T-30 und bestelle ein Schild T-30-freiwillig – warum nur nachts unter dunklen Gaslaternen? Noch besser:  Tempo 30 stadtweit. (Aber SPD und Grüne stimmen im Verkehrausschuss gegen Antrag der Linken für ein solches Tempolimit.)
Tempo 30, Aufenthaltsqualität und Radweg auch auf der Rethelstr. – dafür wirbt die Interessengemeinschaft Rethelstr. mit einer Online-Petition.  (Ddorf-aktuell)

Aufenthaltsqualität und einen Radweg auf der Graf-Adolf-Str.: wünscht H.-G. Oepen (ISG Df) – das fordern auch wir (vgl. Fahrrad-Demo, 25.02.22).

Mobilitätswende auf der Friedrichstr.? Student*innen mit Prof. Dr. Michael Lorth (TH Köln) untersuchen dort umweltfreundlichen Warenverkehr. – Forschungsprojekte auch an der HHU?!

20.10. Protest-Veranstaltung in Gerresheim-Süd: 150 Bürger fordern von anwesenden Politiker*innen barrierefreie Querung der Gleise. (Bild/ Bericht)

Höhere Preise für Anwohner-Parkplätze: lt. DUH  sind 360 € jählich angemessen oder wie in Freiburg 360 bis 480 €, je nach Auto-Länge, aber OB Keller – „Retter der SUV-Fahrer“ (Grüne),  Plagegeist der Verkehrswende – stoppt die Initiative, ist aber dank der Grünen wieder auf der TO des OVA am 26.10.   Ungerecht: Allein der Erhalt eines Parkplatzes kostet jährlich  150 € (OB Palmer, Tübingen).  Infos zu 19 Mia. Auto-Subventionen u. Plan für  Parkraum-Management

Dritte Mobilitätsstation der CMD am Kirchplatz (14.10.22)  eröffnet; 4 weitere Stationen folgen noch 2022 (weitere Infos): Chancen für umweltfreundliche Mobilität und Lebensqualität (Bericht  B.Höfer, Bild: Sharing-Station)

Fahrradklima-Test des ADFC ’22 – Macht mit bei der 10. Umfrage für besseren, sicheren Radverkehr in Df (bis 30.11.22); eine der weltweit größten Befragungen zum Radverkehr.

Planung Konrad-Adenauerplatz: „zahlreiche offene Fragen und Ungereimtheiten im Hinblick auf die konsequente Umsetzung der Verkehrswendeziele“, so die Einschätzung von B. Höfer (BUND). –> Info zu lebenswerten Städten).

Völkerrechtswidriger Krieg in Europa: Für inzwischen ca 9000 geflüchtete Ukrainier*innen in Df gibt es Hilfen (für Wohnungssuche) und die Spendenstelle „Düsselshare“ (Tonhallenstr.9). Helft mit Spenden, u.a. für die Partnerstadt Czernowitz! – Fundierte Infos zur Ukraine siehe  Buchempfehlung.
Zu älteren – aber noch aktuellen – Beiträgen hier (mehr …)

WeiterlesenDüsseldorf und Klima aktuell – aus Stadtteilen und Gremien

NRW-Regierung opfert Lützerath – gegen Empfehlung des Bundestags

Grüne machen klimaschädlichen Hinterzimmer-Deal mit RWE Demos für ein Ende des Kohleabbaus und den Erhalt von Lützerath
Die grünen NRW-Minister*innen M. Neubaur und O. Krischer (bei Anwesenheit von R. Habeck!) haben in geheimen Verhandlungen mit dem RWE einen früheren Kohle-Ausstieg bis 2030 vereinbart, der das Wegbaggern von Lützerath  für den weiteren Abbau von 280 Mio. t Braunkohle vorsieht. Dieser RWE-Deal, verhandelt ohne Beteiligung des Parlaments und der Öffentlichkeit, bringt (entgegen grüner Statements) keine CO2-Einsparung, wie eine Studie des DIW belegt – eine „Kapitulation vor Konzerninteressen“ (ethecon). Die Initiative „Ende Gelände“ kündigt  Widerstand an. (–>Campact-Petition zum Erhalt von Lützerath).
Gegen diese klimafeindliche Politik und für das Pariser 1,5°-Ziel demonstrierten wiederholt tausende Menschen, jüngst auf einer Demo in Lützerath am 12.11.22. – Zu den politischen Hintergründen und den Demos (mehr …)

WeiterlesenNRW-Regierung opfert Lützerath – gegen Empfehlung des Bundestags

Zunehmende Armut erfordert ein günstiges ÖPNV-Ticket – max 29 €

49 € sind zuviel bei zunehmender Armut in Deutschland: Brauchten 2021 nur 15% ihr gesamtes Einkommen für die Lebenshaltung, so sind es nun etwa 60% (Monitor, ARD 6.10.22), 16,8 % aller Menschen (das sind 13,8 Mio.) gelten als arm, ein neuer Höchststand für 2021, und die Preise steigen weiter (Inflationsrate derzeit 10%, bei Lebensmitteln ca 15%); die Schere zwischen Arm und Reich hat sich weiter vergrößert. Da war das 9-€-Ticket „ein wesentlicher Grund für den Rückgang der Teuerung ab Juni 2022“ (Stat. Bundesamt, 09/22). Zudem erhöhte es die ÖPNV-Nutzung (bis zu 57% mehr Bahnreisen, 20% Neukunden), und es entstand ein „deutlicher Verlagerungseffekt“ vom PKW auf die Bahn (VDV). Nötig ist also ein ÖPNV-Ticket nicht mit 49 €, sondern mit maximal 29 € monatlich, wie es die Verbraucher-Zentralen, der BUND und Greenpeace (belegt durch deren aufwändige Vergleichs-Studie) fordern und wie in Berlin jüngst beschlossen. – Hier (mehr …)

WeiterlesenZunehmende Armut erfordert ein günstiges ÖPNV-Ticket – max 29 €

Stadt für Menschen statt für Autos: Aktionen am ParkingDay

Wir demonstrieren (für) Aufenthaltsqualität auf  Straßen
Zum alljährlich stattfindenden ParkingDay (16.09.22) gab es weltweit Aktionen für die Umwidmung von Parkraum für Autos zu Lebensraum für Menschen, in D’dorf auf der Kö und auf anderen Straßen. Wir – ein breites Bündnis von Initiativen (siehe Aufruf) – fragen: Wie können wir den von Autos besetzten Raum für eine lebendige Stadtgestaltung nutzen? Für grüne Oasen, Gemeinschaftsflächen, für Orte der Kunst, Kultur und Begegnung.
Wir fordern dafür z.B. eine autofreie Kö (Geschichte der Kö) und haben dort den Parkraum für ein kreatives Programm genutzt und eine Fahrrad-Demo rund um den oberen Kö-Graben organisiert. (Infos: Parkraum-Bewirtschaftung u. lebenswerte Städte auf unserer Seite, Berlin zum Vergleich, Vortrag über autofreie Zonen) – Zum Verlauf der Kö-Aktion hier (mehr …)

WeiterlesenStadt für Menschen statt für Autos: Aktionen am ParkingDay

CMD baut über 100 Mobilstationen in D’dorf – zunächst am Stadttor, am Friedensplätzchen und am Kirchplatz

Erste Mobilitätsstation der CMD (Connected Mobility D’dorf) am 03.05.22 am Stadttor (Lahnweg) in Betrieb, die zweite wird am 03.09.22 (11-18 h) am Friedensplätzchen feierlich eröffnet (Einladung), am 24.09. folgt am Kirchplatz die dritte; vier  weitere werden noch 2022 gebaut, bis 2030 über 100 in Df. (Video)

Um Autofahrer zum Umstieg auf Fahrrad oder ÖPNV zu motivieren, soll die Stadttochter CMD 2022 zunächst acht Mobilstationen an festgelegten Orten bauen, mit Fahrradgaragen , Shared-Mobility-Angeboten, E-Lade-Säulen und Fahrrad-Reparatur (Bild). Zu weiteren Infos (mehr …)

WeiterlesenCMD baut über 100 Mobilstationen in D’dorf – zunächst am Stadttor, am Friedensplätzchen und am Kirchplatz

Tausende demonstrieren in D’dorf für die Verkehrswende jetzt

„20 % weniger Autos wäre ein Fortschritt.“ (L. Tyra, ADFC)
Für den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad braucht es eine weitere Verbesserung der Rad-Infrastruktur, z.B. durch eine schnelle Fertigstellung des Radschnellweges von Neuss nach Langenfeld, zudem einen komfortabel getakteten und sozialen ÖPNV, so L. Tyra in einer Ansprache. Das sind zentrale Forderungen von mehr als 5000 Teilnehmer*innen der  Fuß- und Fahrrad-Demos an die NRW-Landesregierung. – Jesus-Attacis aus Köln prophezeiten Autofahrenden: „Du kannst wieder gehen!“  (Video) (mehr …)

WeiterlesenTausende demonstrieren in D’dorf für die Verkehrswende jetzt

Für eine autofreie, lebenswerte Stadt mit Aufenthaltsqualität – Architekt C. Ingenhoven: „Die Städte vom Auto zurückerobern!“

Eine Stadt für Menschen, statt für Autos – „Auto-freie Städte sind die Zukunft“ (P. Segura, Madrid)

Für die menschenfreundliche Gestaltung der Stadt mit autofreien Plätzen stellen wir beispielhaft die Superblocks in Barcelona (Bild rechts) vor: Vorrang für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr, mit wenig Umweltbelastung (die macht lt. aktueller Studie krank),  multifunktional mit Freizeit- und Kultur-Angeboten – ein Vorbild für  Stadtprojekte wie Heinrich-Heine- und Adenauer-Platz (zum Planungsstand B. Höfer), die Kö sowie Pätze in den Stadtteilen. – Viele Städte in Europa sind längst Vorreiter einer erfolgreichen Verkehrswende: Infos zu Barcelona  und Paris (mit Arte-Video), zur „Low Traffic Zone“ in der Brüsseler Innenstadt, zu den „Kiezblocks“ in Berlin, dem Jahnplatz in Bielfeld sowie zu Ingenhovens Position (mehr …)

WeiterlesenFür eine autofreie, lebenswerte Stadt mit Aufenthaltsqualität – Architekt C. Ingenhoven: „Die Städte vom Auto zurückerobern!“

Breites Bündnis für Tempo 30 – für Umwelt und Sicherheit

Umwelthilfe fordert Tempolimit in Städten und auf Autobahnen – die CDU blockiert – Luftreinhalteplan 2022 ohne Weitsicht
Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis (aus DHU, BUND, VCD u.a.) fordert die Einführung von Tempo 30 innerorts – für Verkehrsberuhigung, Unfallvermeidung, Klimaschutz und weniger Lärmbelästigung; aber die CDU verweist auf die Bundesgesetze, blockiert eine Tempo-Reduzierung auf der Corneliusstr., der Rethelstr. und anderswo. Im „Luftreinhalteplan Düsseldorf“ (2022) wird auf belasteten Straßen zwar T-30 empfohlen, aber praktisch entsteht ein Flickenteppich von Verkehrszonen: „Mit der von uns geforderten Ausweitung von Tempo 30 auf das gesamte Stadtgebiet hat das nichts zu tun“,  analysiert B. Höfer (BUND).   – Positionen von Umwelthilfe und Fachwelt sowie Erfahrungen aus anderen Städten (mehr …)

WeiterlesenBreites Bündnis für Tempo 30 – für Umwelt und Sicherheit

Inhalts-Ende

Es existieren keine weiteren Seiten