Mobilitätswende und Klimapolitik – Beiträge im Überblick

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Infos: ProgrammPräsentation / unsere Petition / neuer Dezember-Newsletter

Nächste Termine zu Verkehrswende & Klimaschutz
23.01. (ab 19:30) Info Rheinvertiefung, BI Hafenalarm ->Info
02.02. (ab 17 h) Die Baumschutzgruppe, Lok. Agenda 21  ->Info
03.02. (19-21 h) BUND-Treffen: Himmelg. Deich & Medien ->Info
19.02. (ab 17 h): Clima-Café im D’haus, Thema folgt ->Info
26.02. (ab 17:30 h) Bündnistreffen: Arbeits-Planung ->ggf Anmeldg.

Infos zu diesen & weiteren Terminen in nächster Zeit hier

Aktuelle Kurzinfos mit Links zum Weiterlesen
Kö-Gestaltung: IHK fordert Radwege, Begrünung, weniger Parken, aber Leitsätze seit 06/22 ohne Realisierung ->Ratsinfo
Th.-Heuss-Brücke: Bau-Beschluss ohne Gleistrasse ->Info
Reisholzer Hafen: BI Hafenalarm zur städt. Planung: zu viel Verkehr, zu wenig  Sicherheit f. Schüler! ->Info & Beitrag
Kommunales Fahrrad-Mieten beschlossen, ab’26 ->Info
KAP: Hansahaus wird Fahrradgarage (Info) aber Rad-Querung unklar (ADFC-Test) ->mehr
Graf-Adolf-Str.: ISG für Aufenthaltsqual.->Info & mehr
IHK-Verkehrsnetz: Basis für die Grün-Schwarze Koalition ->Analyse
Nachbarschaftszone Paulusplatz: Test bis 06/25 (Info), lädt zum Verweilen ein (RP)
S.-Martin-Platz: OB cancelt Planung für beschlossene Umgestaltung ->mehr
„Finalisierung von Mobilitätsplan D“ bis 2027 (Rat 10.07.) fordert EU-Recht ->mehr 

Lärmaktionsplan IV (Rat): Tempo 30 (Info) als Maßnahme für die Gesundheit ->mehr

Vorschläge zum Umbau des Worringer Platzes 

Architektur-Studenten (HSD-Seminar Prof. Stahl) zeigten am 18.12.25 im Kreativraum D ihre Entwürfe für eine Neu-Gestaltung des Worringer Platzes. (Bild: Traverse über der Bahn). Ziele: Aufenthaltsqualität & Begrünung für attraktive Alternativen zu einem Autoverkehrs-Knoten, der noch aus der Kultur der autogerechten Stadt stammt: F: Tamms, Stadtplaner aus der NS-Zeit, optimierte die Stadt nach 1949 für den Autoverkehr.  Zur Werkschau mit Bildern hier mehr

Tempo 30 Petitionen (Antrag & Bedingung für T-30/ Infos)
Vorteile von T-30 (->UBA) & Bremswege-Vergleich hier
D’dorf verkehrsberuhigt: Petition für T-30, Radwegebau u. barrierefr. ÖPNV  (analog+dig. 2922), Flyer – Unterschrift hier
Pempelfort: Weniger Verkehr vom OB gefordert ->Petition
T-30 an Worringer Str. gefordert von den Worris ->Petition
Autofahrer f. T-30 auf Fürstenwall (nun 2283), doch die BV3 bremst ->Petition
Eltern f. Tempo 30 auf Bernburger Str.: sichere Schulwege, weniger Lärm  ->Petition
Verkehrsberuhigung: mehr Lebensqualität und Umsatz, lt. Studie (03/25) ->mehr

Weitere Informationen zu Tempo 30 auf Düsseldorfer Straßen findet man hier

Schwarz-grüne Koalition: Licht und viel Schatten
Für ihre Zustimmung zum massiv kritisierten Opernbau, mit fraglichem Deckel von 1 Mrd. € Baukosten (plus 800 Mio. f. Finanzierung!), erhalten die Grünen 500 Mio. für den Klimaschutz, allerdings zunächst ohne Festlegungen – und wenn Defizite nicht wachsen.

Gut: Auf Basis des Radwegetests (ADFC) sollen 5 Radwegsmängel je Bezirk beseitigt werden; aber unklare Realisierung, zudem mit Finanzierungsvorbehalt (->Kritik: ADFC & Grüne Jugend). Zur Festlegung auf das IHK-Kernstraßennetz  u. weiteren Infos geht’s hier

Unsere Aktionen aus letzter Zeit
06.11.25 Gespräche mit Rats-Politikern (Bild mit C. Gerlach) ->PM
19.09. Parkingday Worringer Str., mit dieWorri & Arch.4F ->Flyer

29.08.25 Fahrrad-Rallye zur Kommunalwahl, ab  Hbf zum Paulus-Platz (->Statements der Politiker*Innen & PM ->mehr

Klimaneutralität bis 2035 (->mehr)
Saubere Umwelt ist Menschenrecht so der Internat. Straf-Gerichtshof ->Info
Aus für Verbrenner-Aus? „Mann am Steuer“ (B.v.Heesen) ->Diskussion & Kritik
Extremwetter im Juni: Begrünung u. Entsiegelung sowie Trinkbrunnen sind nötig
Klimaneutralität bis 2035 (Rats-Beschluss ’19): A. Bierwirth (Wuppertal-Inst.) fordert „deutlichen Rückgang des (gestiegenen) Individualverkehrs“ in Dorf (RP, 04.06.25)
EU-Klimaziele verfehlt: 2024 (wie schon 2023) durch CO2 im Verkehr ->mehr
Klima Controlling in D’dorf: Ratsvorlage (2/24) f. Bewertung v. Maßnahmen  ->mehr
Luftverschmutzung: tausende Tote, da Grenzwerte unzureichend sind (DUH) ->mehr

Klimaschutzgesetz zerlegt: Klagen v. DUH u. Förderverein Solar; Planung in Df ->Infos

Verkehr in D’dorf: Stau, Lärm, Auto first (mehr)
Noch mehr Staus: Bauarbeiten A59, Rheinufertunnel & Problem Th-Heuss-Brücke, auch für ÖPNV ->Lösung?
Mehr Staus in D’dorf: 2025 Platz 2 im Ranking hinter Köln;  2024 kam ein KFZ auf 2 Bürger (RP 04/25) ->Info
Verkehrswende rückwärts: Vorrang für Autos, aber GrüneSPDMobilitätsplanD umsetzen! ->mehr
Neubau Th.-Heuss-Brücke laut ->Ratsbeschluss
Neubau Fleher Brücke: Initiative & Politik für östliche Variante (Petition) ->Info
Schädliche Auto-Subvention (Diesel, Dienstwagen/Info) vs. Verkehrswende ->mehr

Stadtpolitik schlecht bewertet: im Vergleich Rang 65 (von 71); auch weltweit  (->RP)

Tempo 30  in Düsseldorf (Info): mit T-30 weniger Lärm, PKWs, kaum schwere Unfälle (Bremstest im Film)  ->mehr im Beitrag
Sparta Bilk für T-30 auf der Fährstr.: für Sicherheit im Verein, aber Verwaltung blockiert aus Unkenntnis der neuen StVO ->Info
T-30 auf Unterrather Str.: Eltern für sichere Schulwege ->Info
T-30 auf Ickerswarder Str. lt. Lärmaktionsplan (Kritik) ->Planung
T-30 geplant: An der Piwitt (Info), an Bertastr. (Info), Rethelstr. (Beschluss/SchemaInfo) und Volmerswerther Str. (RP 12/24)
T-30 auf der Luegallee  u. Radwege nach Verkehrstest  2023 ->Info
T-30 gefordert f. Worringer Str. (Worri-Initiative), Benderstr. (Info), Düsseldorfer (Grüne) u. Kappeler Str. (BV9, im Rat abgelehnt): ->mehr
Verkehrsrechts-Reform (Info): kommunale Souveränität beschränkt (vgl. Städte-Init., Städtetag & DUH), aber für T-30 gibt es mehr Spielraum (Info)  ->mehr 

Analysen zu Tempo 30 in europ. Städten: nur positive Ergebnisse

Plätze verkehrsberuhigt: Studie zeigt Vorteile -> Infos
Worringer Platz: Neugestaltung nötig, aber keine Planung! (RP, 21.10.25); 12/25 Werkschau v. Architekturstudenten
H.-Heine-Platz: Carschhaus doch fertig bis 9/27?  ->Info
Kirchplatz wird neu gestaltet, fertig Sommer ’26 ->Info
KAP-Planung: Auto-Parken am Hbf ist negat. Alleinstellungs-Merkmal! (Kritik nach Beschluss am 10.04.24); Fahrrad-Garage nun im Hansahaus (Info), Radweg aber unklar ->mehr
Bilker Kirche: Workshop für Umbau  (Skizze & Bericht) vom OB abgesagt (vgl. VideoAktion v. Studenten 02/25) ->Bericht & mehr
Paulusplatz ist Nachbarschaftszone: Beschluss, Planung als Test u. Baustart ->Info
KÖ autofrei?  Umfrage 12/21: Bürger für Lebensqualität statt Autos; Leitsätze 2022 ->mehr
Corneliusplatz doch autofrei: Test ab Sommer (Beschluss 04/24 & Info), erst gestoppt (->Blockade), Kö-Geschäftsleute als Bremser  ->mehr

Verkehrsberuhigung fördert Lebensqualität und Umsatz, lt. jüngster Studie ->mehr

Sichere Schulwege: Schulstraßen (VRR) ->mehr
Planung für Schulstr. in Df fehlt,  Schill- u. Karl-Müller-Str. ? (vgl. Köln, Bonn) ->mehr
Golzheimer Heide: Gefahren f. Kinder (RP, 11.12.)
Brehm-Schule ohne sicheren Schulweg: BV2 stimmt für Parkplätze, Eltern empört (Info)
Jahrelang kein Zebrastreifen f. Kinder: Volmerswerther Str. (absurd) & „Zur alten Kaserne“: Amt 66 blockiert trotz Reform d. StVO (->UBA-Info)

Unfälle mit Kindern gestiegen (->RP): sichere  Schulwege mit Tempo 30 nötig! ->Info

Zu langsamer Radweg-Ausbau in D’dorf  (->Beitrag hier)
Moltkestr.: beidseitige Radwege (statt 1 Autospur) geplant ->mehr
Aachener Str.: Radweg und barrierefr. Haltestelle geplant ->Info
Radwegs-Ausbau: Planungs-Stand & Ratsbericht  07/25  ->mehr
Schadowstr. mit Radweg Gutachten & OVA-Beschluss ->mehr
Qualität der Radwege: ADFC übergibt Radwegetest  am 22.10.25 an den OB ->Info
1000 Radabstellanlagen  CMD plant auch im Süden ->Info
Hildener (Info) & Duisburger Str. (Info) erhalten Radwege
Radleitroute 1 Baustart 11/24, Radleitroute 2Baustart 07/25 mit 2 Fahrradstr. auf Limburg- u.Gutenbergstr. (Info); vgl. Köln: 48 F.-Straßen
Radhauptnetz: erst 34 von geplanten  300 km gebaut; ADFC: ein „Flicken-Teppich“ (ADFC-Kritik),  aber Leitrouten 3-6 endlich geplant;
Kö ohne Radweg: seit 2020 Stillstand, Umfrage ’21 für Radwege ->mehr
Koblenzer Str. bekommt eine Protected Bikelane, Bau seit 09/24 ->Info
Graf-Adolf-Str. weiter 0hne Radwege: Geplante Testphase (->Karte), von OB/CDU blockiert; dazu Kritik u. Interview  (bei Demo am 17.8.24)  ->Info und mehr

Veloroute Df-Wuppertal: Planung 06/24 ->Info / Radschnellweg RS5Bau  erst ’27

30. Mobilstation eröffnet an der Rosenstr. (12.12.) nach Gneisenaustr. (5.12.) u. Apostelplatz (Info); weitere Stationen von der CMD Anfang ’26 an Pfalz- u. Scheibenstr. geplant ->im Beitrag mehr

Rheinbahn und ÖPNV aktuell
VRR – So verliert man Kunden: erneute Preiserhöhung ab 01/26; Ticket nun 3,80 (letzte Erhöhung 03/25) ->so mehr KFZ
Deutschland-Ticket wieder teurer: trotz guter Bewertung bei Armut zu teuer –  zugleich mehr Auto-Subventionen (Diesel /Dienstwagen) – DUH fordert 49€-Ticket ->mehr
Eller: Barrierefr. Haltestellen geplant, Gleise absenken? ->Info
 VVR-Nahverkehrsplan:  Entwurf 2025 (Rat 11/24) ->Kommentar
U81-Planung: Betrieb erst 2. Quartal ’26, ->Ratsberichte 04/25 und 07/25 ->Info
U80-Planung: unsinniger, teurer Tunnel ab Reeser Platz; Anwohner dagegen ->mehr
Barrierefreie Haltestellen: Ausbau, auch für 60 m (zu) lange Züge  ->Info
ÖPNV-Beschleunigung: Vorfahrt an weiteren 180 Ampeln bis 2026 geplant  (->Info)

Neue Theodor-Heuss-Brücke: Brücke oder Tunnel? Mit ÖPNV? ->Mitte ’25  Beschluss

Parken in Düsseldorf – Parkraummanagement
Bewohnerparken teurer: schwarz-grün plant 180 €, gestuft (Beschluss bis 360€ wurde 3/25 gestoppt) ->Info
Feierabend-Parken: nun 2T. Plätze -> CMD  & Info
Parkhauskonzept fordert die BV1 gegen Staus – Stillstand seit ’22! ->mehr
Supermarkt-Parken  (Info) erhält Mobilitätspreis NRW ->mehr
Handyparken mit Gebühren  per App? eine städtische Aufgabe! ->Info
Teureres Parken in der Innenstadt: 4,50 € pro Std. (Rat, 02/23)  ->mehr

Anwohner-Parken: (->BVG) Forderungen v. DUHStädtetag nicht umgesetzt->mehr

Stadtbegrünung (Baumschutzgr., Platz u. Stadtgrün, Amt, BUND)
Grau raus, grün rein:  in Gerresh./ Stadt fördert private Entsiegelung
50 neue Grünanlagen: OB verspricht 5 pro Stadtbezirk ->Info
– Mini-Parks für Aufenthaltsqual. u. Klima an 7 Orten  geplant ->Info
– Ehrenamtspreis für Platzgrün, d.h. 6.000 € für Begrünung ->Info

– Erstes Quartierswäldchen Flingern: 123 Bäume & Rundweg ->Info

Völkerrechtswidriger Angriff auf Ukraine: Hilfe für 10.000 Ukrainier*innen in Df: Refugees Welcome; Analyse ->Literatur & mehr

Zu älteren Aktionen mit Bündnisbeteiligung hier (mehr …)

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Aktuelle Aktionen/Termine zu Verkehrswende und Klimaschutz

Rückmeldungen / NewsletterAnmeldung an D. Wöske oder K. Rückert
Infos: Programm / Präsentation / aktueller Newsletter für Dezember

23.01. (ab 19:30) Info zur Rheinvertiefung, BI Hafenalarm ->Info
02.02. (ab 17 h) Die Baumschutzgruppe, Lokale Agenda 21, mit A. Vogelsang & U. Schürfeld, Bürgerhaus Bilk ->Info
03.02. (19-21 h) BUND Kreisgruppe zu Himmelg. Deich & Social Media ->Info
19.02. (ab 17 h): Klima-Café im Schauspielhaus, Thema folgt  Psych4F ->Info
21.02. (ab 14 h) KAP-Führung: „Geschichten vom KAP1 bis zum Worringer Platz“ des Central;  frei, aber mit Anmeldg.
23.02. (18-20 h) Kungebung gegen AFD am Kulturhaus Süd (Garath) ->Info
26.02. (ab 17:30 h) Bündnistreffen zur Planung ->Anmeldg.

Infos zu ausgewählten früheren Aktionen mit Bündnis-Teilnahme hier (mehr …)

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Weiter kein Radweg Am Trippelsberg – seit 2021 Blockade durch Politik & Wirtschaft

Hafenausbau in Reisholz geplant, aber kein Radweg 
 Zum geplanten Hafenausbau durch Aurelis, ein Immobilien-Unternehmen,  gibt es durch die Stadt noch keine Erlaubnis (siehe  Planungsvorlage). Die BI Hafenalarm beklagt seit Jahren – und nun erneut – dass der Wirtschafts-Verkehr durch den Hafenausbau unzumutbar zunehmen würde und weiterhin kein  Fahrradweg, u.a. für einen sicheren Schulweg, eingeplant ist (->Info)! Alternative laut BI: ein Solarpark.
Entwicklung Anfang 2023: Die BI Hafenalarm beantragte bei einem „Scoping-Termin“ eine intensivere Prüfung der Umweltverträglichkeit für den geplanten Baustart eines „der modernsten Häfen Europas“ (Stellungnahme der BI). Aber zu einem nicht-öffentlichen Infotermin der BV9 wurde die BI von  Dezernentin C. Zuschke nicht eingeladen (->Bericht).
Geplante Bikelane am Trippelsberg 2021 gestoppt
Das Oberverwaltungsgericht Münster verbietet die Protected Bikelane (PBL) Am Trippelsberg zugunsten der klagenden Firma Hille&Müller und der IHK. (Beschluss vom 29.09.21 ->Bericht). Dabei  wird der öffentliche Parkraum den Anlieger-Firmen zugesprochen, schließlich seien bisher ja keine Fahrrad-Unfälle passiert. – Zu Hintergründen und unseren Fahrrad-Demos für die PBL (mehr …)

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Worringer Platz: Student*innen planen Umbau – Stadt seit Jahren ohne Plan

Werkschau des Architektur-Seminars
Interessante Gestaltungsvorschläge für Aufent-haltsqualität und Begrünung sahen wir am 18.12.25 im Kreativraum D, von wo man einen guten Blick auf den zubetonierten und vom Autoverkehr erstickten Worringer Platz hat. Vertreter*innen der Stadt, die seit Jahren ihren Gestaltungsaufgaben dort nicht nachkommen – nicht anwesend. (Auch bei Führungen des Jungen Theaters zur Geschichte des Platzes, so am 07.12.24 – keine städt. Vertreter*innen dabei; s.u.) Anders bei den Architekturstudenten, ihre Entwürfe strotzten vor Kreativität und Gestaltungswillen, immer mit dem Ziel, einen attraktiven, lebendigen Platz zu schaffen: eine Plattform mit Aufenthaltsflächen über den Gleisen der Straßenbahn oder eine Untertunnelung für den ÖPNV, um den Zufußgehenden gefahrlos den ganzen Platz zu überlassen. (Der ganze Platz ist bereits mit einer Passage untertunnelt – der Alt-Nazi F. Tamms wollte Anfang der 50-iger den Auto- vom Fußverkehr „befreien“ -, aber sie ist seit den 80-iger Jahren geschlossen.) – Hier zu den Entwürfen (mehr …)

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Schwarz-grüne Koalition: wenig Licht und viel Schatten

Festlegung auf das IHK-Verkehrsnetz und Finanzierungsvorbehalt
Im Zentrum des Koalitionsvertrags (hier): Für die Zustimmung zum Opernbau – mit fraglichem Finanzdeckel von einer Mrd. €, bei fast genauso hohen Finanzierungskosten – haben die Grünen 500 Millionen für den Klimaschutz ausgehandelt, u.a. für Stadt-Begrünung, aber ohne Gewähr für die Verwendung im Klimaschutz.
Gut: Die Mängelliste des ADFC-Radwegetests soll abgearbeitet werden, jeweils fünf Problemstellen je Stadtbezirk; aber was wirklich realisiert wird, steht unter Finanzierungs-Vorbehalt, und die Kosten für die Oper dürften die vereinbarten Grenzen sprengen (Kritik:  ADFC u. Grüne Jugend). Zudem beschränkt die Festlegung auf das Kernstraßennetz der IHK – immerhin 12% des Straßennetzes! – die Einrichtung von Radwegen und Tempo-30-Zonen (vgl. unsere Kritik), so für die Worringer Str., wo sich die „Worri-Initiative“ für eine von den Anwohnern geforderte Verkehrsberuhigung einsetzt (->Petition).
Zudem wird mit der IHK-Studie die Verkehrsbelastung von 2023/24 in die Zukunft fortgeschrieben, obwohl doch für die beschlossene Klimaneutralität bis 2035 (->hier) nur mit einem „deutlichen Rückgang des Individualverkehrs“ in D’dorf zu realisieren ist, so  A. Bierwirth (Wuppertal-Institut, RP, 4.6.25.)
Positiver sieht dies die Analyse des BUND: „Mit dem IHK-Vorschlag zum Kernstraßennetz kann das Hauptstraßennetz (ohne Autobahnen) in Düsseldorf von 355 auf 150 Km reduziert werden, ein Potenzial für Verkehrsberuhigung auf 205 Km, das genutzt werden muss!“
Zur Kritik am Opernbau: Die auf vier Jahrzehnte angelegte Finanzierung des geplanten Opernbaus, mehr als 800 Mio € (Info), wird den schon jetzt defizitären Haushalt der Stadt (357 Mio. für 2025, Ddorf-aktuell) für die Zukunft unabsehbar belasten, was vor allem die Finanzierung von Verkehrsprojekten und städtischer Kultur erheblich einschränken dürfte. Außerdem ist zu bezweifeln, ob der – per Ausschuss zu kontrollierende – Deckel von 1 Mrd. reiner Baukosten zu halten ist, wie andere Groß-Bauprojekte belegen. (Elbphilharmonie als Beispiel „Aus 77 wurden 800 Millionen“). Kommentar zum Siegerentwurf hier

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Fahrradfahren in der Innenstadt (aus-)weglos und unsicher – zögerlicher Radwege-Ausbau

Note 4,17 im ADFC-Fahrradtest 2024Graf-Adolf-Str. als Negativ-Beispiel / Radwegenetz ein „Flickenteppich“ und wenig Radwegs-Ausbau seit 2021 
Beispiel für  zögerlichen Radwege-Ausbau  u. Blockade-Politik: die Graf-Adolf-Str., wo Radwege auf der Fahrbahn enden – lebensgefährlich für Radfahrende (s. Bild). Dort plante das Amt 66 auf Wunsch der ISG  beidseitig Radwege u. Parklets für Aufenthaltsqualität (->Verkehrstest mit Skizze), aber die Stadtspitze stoppte 6/24 „aus fadenscheinigen Gründen“ (RP, 4.8.25) die fertige Planung. Hintergrund: Wegfall von Fahrspuren u. Parkraum (Kritik v. ADFC, Jochen). Nun für 2026 ein neuer Plan der ISG: Parklets, finanziert von der Stadt, eine Mobilstation (->CMD), Gastro-Terrassen & jährliche Sport-Events auf der Straße. Gut!
Auch unser Bündnis organisierte eine Fahrrad-Aktion (17.8.24) mit Pop-up-Radwegen (Demo auch 02/22) gemeinsam mit dem Projekt „Eine Straße“. Im Bild: Das Interview T. Köster (Linke) mit M. Ambach (Eine Straße), C. Gerlach (Grüne), S. Lehmann (Linke) u. J. Holthoff  (ADFC).
Laut Rats-Berichts (Rat am 10.07.25) wurden seit ’21 nur 33 km neue Radwege gebaut, von geplanten 300 km (Lärm-Aktionsplan III); nur bei den Radleit-Routen I (Nord-Süd, Baustart 11/24) und II (West-Ost, Baustart 07/25 mit 2 Fahrrad-Straßen) geht es voran. Nicht überraschend:  Im jüngsten ADFC-Test liegt D’dorf auf Platz 10 von 15 vergleichbaren Städten, Bürger bemängeln Baustellenführung, fehlendes Sicherheitsgefühl u. mangelnde Ahndung des Radwegparkens. Der ADFC fordert schnellen Ausbau des  Radhauptnetzes – derzeit ein „Flickenteppich“ (PM 16.3.24), denn Radfahren in der Innenstadt ist wg. fehlender Radwege gefährlich, so gibt es  viele Fahrradunfälle.
OB Kellers Ziel – D’dorf als „fahrradfreundlichste Stadt„- wird so nicht erreicht. – Zur Situation auf u. Schadowstr.  und zu good-practice Stadt-Beispielen hier (mehr …)

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Tempo 30 auf Düsseldorfs Straßen – Forderungen, Planungen, Realisierung

Rechtliche Regelungen verbessert, aber nicht ausreichend!
Tempo 30 darf nach Straßenverkehrs-Ordnung eingerichtet werden u.a. bei sensiblen Einrichtungen, bei unfallträchtigen Bereichen und hoher Schadstoffbelastung (->Info); nach Reform im Juni ’24 zwar erleichtert, z. B. bei Fußgängerüberwegen, Spielplätzen oder bei Lückenschluss (gegen „Flickenteppich“), zudem bei Bus- u. Fahrradspuren (->Übersicht), ist aber als Norm für den Stadterkehr weiter ausgeschlossen (->Info). Wir fordern als Teil eines breiten Bündnis T-30 stadtweit gegen steigende Zahl von Unfällen u. PKWs. – Zur Situation in D’dorf:
T-30 auf der Bertastr.: Ratsbeschluss 07/24 nach Anwohner-Resolution;
T-30 auf der Stoffeler Str. trotz Rheinbahn-Vorbehalt  eingerichtet
T-30 u. Radwege auf der Luegalle: (Radleitroute 2) Beibehaltung nach Verkehrstest: mehr Sicherheit, Aufenthalts-Qualität, weniger Lärm u. Zustimmung (->Info)

Zu weiteren Planungen & Forderungen für T-30 auf Straßen in D’dorf hier

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Aktionrallye für die Mobilitätswende zur Kommunalwahl

Aktionsrallye des Bündnis Mobilitätswende am 29.08.25 zur Kommunalwahl
Die Aktions-Rallye (->Flyer & Pressemitteilung) führte vom Hbf (KAP) zur Nachbarschaftszone Paulus-Platz (s. Bild): ca 70 Teilnehmer*innen hörten am Hbf die Statements (->Zusammenfassung) v. J. Marmulla, S. Lehmann (Linke) u. U. Schürfeld (Baumschutzgruppe), am Graf-Adolf-Platz B. Kempnich (Projekt „Eine Straße„) u. M. Cordes (Grüne), am Corneliusplatz F. Zachel (SPD) u. C. Schrage (Klimaliste), Am Wehrhahn J-P. Holthoff (ADFC), an der Mobilstation Schinkelstr. C. Rütz (CDU), A. Hahn (Volt) u. B. Herrmann (NaturFreunde), am Paulusplatz P. Schlee (Bez.-Bürgermeister BV2) u. Eltern-Vertreterinnen der Paulusschule. (Bilder & Audios Bodo S., Mutbürgerdokus).

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Mehr Aufenthaltsqualität auf S.-Martin-Platz und Lorettostraße

Planung des Verkehrsamtes für autofreien S.-Martin-Platz vom OB gestoppt
Der langfristig geplante Termin der Stadt (!) am 23.08.25 für den Umbau des Platzes  vor der Bilker Kirche (Skizze & Bericht 10/24, Bericht 11/24) wurde überraschend vom OB gestoppt – nicht das erste Mal bei einem zukunftsfähigen Verkehrs-Projekt, z.B. bei der gecancelten Rats-Planung für die Graf-Adolf-Str. (Skizze) im Juni ’24 (->Blockadepolitik). Die Absage des – von der Stadt organisierten (!) – öffentlichen Planungstermins für den Sankt-Martin-Platz zeigt erneut ein undemokratisches Vorgehen der Stadtspitze, das die Interessen von Bürger*innen gering schätzt. So bemüht sich die Initiaitve Reallabor Bilker Kirche zusammen mit Anliegern u. Geschäftsleuten sowie der Gemeinde seit Jahren um eine Neugestaltung des Platzes, z.B. mit Bürgerfesten, öffentlichen Dialogen und zuletzt mit einem ganz besonderen Fest:
Aktion von Architekturstudenten (HSD) schafft Platz für Menschen
Kinder & Erwachsene bemalten am 14. und 15.02. eine 100 m lange Tafel vor der Bilker Kirche. Diese Aktion zeigte eine alternative autofreie Nutzung der Bilker Allee. Die über der Lorettostr. aufgehängten Ballons verschönerten die Lorettostr., eine Einkaufsstraße mit (zu)viel Auto-Durchgangsverkehr.
Das Team des Architekturseminars (nebenstehendes Bild) hatte in Absprache mit der Initiative „Reallabor Bilker Kirche“, dem „Viertel-Laden“ und  Geschäftsleuten die Verkehrsflächen  kunstvoll  mit „Follies“ (ästhetische  Mittel in der Architektur) gestaltet, für die lange Tafel wurde die Bilker Allee (vor der Kirche) für Autos gesperrt. Hier

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Stadt für Menschen statt für Autos – auch der Handel profitiert

Verkehrsberuhigte Zonen: Lebensqualität und gut für den Handel
Selbst die IHK fordert in der jüngsten, nutzerbasierten Studie zur Mobilität in Stadtteilzentren – den Ausbau des Umweltverbundes (vgl. D-aktuell):
Multimodalität ausbauen: Gerade für zentrale Standorte wie Altstadt, Schadowstraße oder das Japan-Viertel braucht es leistungsfähigen ÖPNV mit dichteren Takten, optimierten Linienführungen und längeren Betriebszeiten.
Radverkehr gezielt fördern: In fahrradstarken Quartieren wie Bilk, Friedrichstadt oder Düsseltal sind durchgängige, sichere Radwege und moderne Abstellanlagen entscheidend.“
(Interessantes Detail: Radfahrende sind – individ. gemessen – die umsatzstärksten Nutzer.)
Auch die jüngste Studie des Instituts f. Urbanistik (03/25) beweist: mehr Umsatz durch weniger Autos in Geschäfts-Zonen (vgl. VierNull). Und: Fußgänger bevorzugen lt. NRW-Studie (12/24) für das „shopping“ autofreie Zonen, was schon eine ältere IHK-Studie zur Nutzung von Geschäftsbereichen in D’dorf (2023) nahelegte.
Verkehrsberuhigte „Nachbarschaftszonen“ möglich (OVA 04/22), Paulusstraße 03/24 nach Bürgerplanung als „Testort“ bewilligt, Umsetzung gestartet;  Beantragung aber umständlich (vgl. „Freiburger Modell„) – Zu Zielen und Aktionen hier

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