Aktuelle Aktionen/Termine für die Verkehrswende und den Klimaschutz

23.09. (15-18 h) Feudales Radeln auf der Schlossalle: Die Benrather Initiative für Nachhaltigkeit lädt zum Nachbarschaftsfest ein (Haus Spilles, Benrather Schlossalle 93), für eine Fahrrad-Infrastruktur in Benrath (Aufruf).

23.09. (ab 17 h) Klimastreik: „Die Politik versagt. Wir streiken“ (Forderungen F4F), Demo ab Landtagswiese

25.09. (ab 11.30 h) Dorfspaziergang in Lützerath für dessen Erhalt mit dem Naturführer Michael Zobel (Aufruf)

26.09. (ab 19.30 h) Koordinationstreffen des Netzwerk „Tasche leer“ im Zakk: Planung für monatliche Demo am 15.10.22.

14.10. (ab 9.45) feierliche Eröffnung einer Mobilstation am Kirchplatz durch die CMD, der dritten von sieben in diesem Jahr. (Bild: Fahrradgarage)
Infos zu älteren Aktionen mit Bündnis-Teilnahme hier (mehr …)

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Düsseldorf aktuell – Neues aus den Stadtteilen und Gremien

Rückmeldungen/Kommentare an Web-Moderator D. Wöske: detlev-verkehrswende@posteo.de

Kidical Mass: Unterschriften für ein kinderfreundliches Straßenverkehrsrecht; Übergabe am 24.09. an Dezernent J. Kral.

Umwelthilfe klagt gegen die Bundesregierung  gegen das „gesetzeswidrige Programm“ zum Klimaschutz von Minister Wissing, für „Tempo 100 auf Autobahnen, das 365-Euro-Klimaticket und ein Ende der Klimakiller-Subventionen“ (DUH, 05.09.22) bzw. des klimaschädlichen Dienstwagen-Privilegs DUH, 15.09.22).

Fahrradklima-Test des ADFC ’22 – Macht bei der Umfrage für Verbesserungen im Radverkehr.

9€-Monatsticket verlängern oder preisgünstiges Klimaticket einführen: Die Verbraucher-Zentralen fordern z.B. ein 29€-Monatsticket, die Umwelthilfe und der BUND entsprechend ein 365 €-Jahresticket. Finanzierung dafür (ca 4 Mia € pro Jahr)  durch einen Teil  der 19 Mia. Auto-Subventionen, etwa durch Wegfall des klimaschädlichen Dienstwagenprivilegs (jährlich mehr als 3 Mia €, bis zu 154.000 € pro Auto). Diskutiert wird ein 29 €-Ticket, wie in Berlin nun beschlossen.

Die aktuelle Vergleichs-Studie von Greenpeace beweist aufwändig die Vorteile eines preisgünstigen ÖPNV-Tickets (dazu Infos). Auch Düsseldorfer*innen fordern niedrigere Preise, „vor allem, wenn man über die Stadtgrenzen hinaus fährt oder mit Einzelfahrscheinen unterwegs ist“. (Umfrage der RP 2019, den Redakteuren Lieb u. Ruhnau zur Erinnerung). –

Radweg auf Graf-Adolf-Str. und Aufenthaltsqualität durch Wegfall zweier Fahrspuren, Vorschlag von H.-G. Oepen (Vorsitzender der ISG), dafür hatte auch unser Bündnis am 25.02.22 demonstriert. (Straßen-Historie hier)

Lützerath kann bleiben laut neuer Studie (dazu Unterschriften und Infos).

Tempo 30 innerorts: Anträge der Umwelthilfe (DUH) und Mitmach-Aktion für T-30 in 165 Städten (gegen DUH-Geschäftsführer Resch deswegen Mordrohungen); Unterstützung für T-30 auch vom ACE (Vision Zero). Der Deutsche Städtetag fordert „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“. (Düsseldorfer Lärmschutzkarte für T-30-Forderungen, OVA-Beschluss für weitere T30-Zonen u. Analyse)

Anwohnerparken und Park-Management: Anwohner-Parkplätze sollen lt. DUH  360 € jährlich kosten, lt. N. Czerwinski (Vorsitzender im OVA) mindestens 200 €, evt. nach Autotypen gestaffelt (RP-Interview, 01.08.22), wie z.B. in Tübingen.

Autofreie Zonen: Die Straßen rund um den Carlsplatz sollen autofrei werden, aber die  Autokultur-Verteidiger der RP wähnen einen „Schock für Autofahrer„. – Obere Friedrichstr. als Fußgängerzone: Plan von Bezirksbürgermeister D.Wolf für eine lebenswerte Stadt.

Altstadt-Poller abgelehnt, trotz Forderungen nach Aufenthaltsqualität u. Lärmschutz.

OB Keller will „öffentlichen Raum neu aufteilen“: Platz für benötigte Radwege anstelle von Parkplätzen, wenn „Mehrwert“ entsteht (RP-Interview, 27.11.) – Wir meinen: Radwege sind nötig und deshalb „mehr wert“! (Unsere Kritik an OB Keller)

24% mehr Radverkehr als im Vorjahr; großer Fahrradnetzplan im Rathaus ausgelegt; J. Kral und OB Keller empfehlen Fahrrad-Fahren (Pressedienst 2.6.22), dafür ist aber konsequenter Radweg-Ausbau nötig.
Förderung von Lasten-Fahrrädern aufgestockt, über 1600 Anträge wurden bewilligt.
Radweg an der Haroldstr. wird nach Fahrradunfall (10/2021) endlich gesichert (Presse-Link).
Protected Bikelane (PBL) wird an Karlsruher Str. für Fahrradsicherheit eingerichtet.

Neue Radstellplätze in Df eingerichtet, aber weiterhin Baustopp für Fahrradturm in Bilk.

Ost-West Radleitweg durch die Innenstadt geplant (Baubeginn erst 2024)  – mit weniger Autospuren auf Hansa- und Luegallee, Jacobistr. u. Wehrhahn; SPD und Grüne dafür, aber CDU-Politiker wie R.Tups (BV4) bremsen (RP, 08.06.22); aber schöne Worte: CDU-Verkehrsexperte Rütz sieht die Fahrradstadt Den Haag als Vorbild (Aussage zum Besuch der Radkommission  dort).

Realität für RadfahrerRadweg Am Trippelsberg / Ausbau Reisholzer Hafen: Stadt verwirft PBL aufgrund des OVG-Verbots-Urteils, das den gesamten Straßenraum den Firmen vorbehält, trotzdem: Aurelis, Grundstück-Aufkäufer im Gewerbe-Gebiet, plant einen neuen Radweg. (Bericht der BI Hafenalarm / unsere Demos).

Erste Mobilitätsstation der CMD am 03.05.’22 am Stadttor (Lahnweg) in Betrieb; sieben weitere Stationen werden noch 2022 folgen, bis 2030 über 100 in Df. (Video und weitere Infos). – Am Friedensplätzchen wird die 2. Station am 03.09. feierlich eröffnet.

Planung Konrad-Adenauerplatz: „zahlreiche offene Fragen und Ungereimtheiten im Hinblick auf die konsequente Umsetzung der Verkehrswendeziele“ (Einschätzung von B. Höfer, Vertreterin des BUND im Bündnis, und unsere Infos zu lebenswerten Städten).

Tempo-Limit auf Autobahnen für den Klimaschutz von Verkehrsminister-Konferenz gefordert, Umwelthilfe für rasche Umsetzung; DUH fordert zudem Hilfen für Geringverdiener statt Tank-Subventionen, die auch Ökonomen ablehnen. (2021 Anstieg der Treibhausgase um 4,5%)

Der gewerkschaftsnahe ACE (Autoclub Europa) fordert  ein befristetes T-100 auf Autobahnen. Weitere Infos hier.

Völkerrechtswidriger Krieg in Europa: Für ca 7500 geflüchtete Ukrainier*innen in Df gibt es Hilfen und Beratung, eine Wohnungs-Plattform und Deutschkurse; Spendenstelle „Düsselshare“ am Wehrhahn wiedereröffnet. Helft mit Spenden!
Zu älteren – aber noch aktuellen – Beiträgen hier (mehr …)

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Stadt für Menschen statt für Autos: Aktionen am ParkingDay

Wir demonstrieren (für) Aufenthaltsqualität auf  Straßen
Am Fr, 16.09.22, dem alljährlich stattfindenden ParkingDay, finden weltweit Aktionen für die Umgestaltung von Parkraum für Autos hin zu Lebensraum für Menschen statt, in Düsseldorf von 14-18 Uhr auf der Kö (zwischen Corneliusplatz und Girardet-Brücke) und an vielen anderen Orten (s.u.). Wir – ein breites Bündnis von Initiativen und Organisationen (Aktions-Aufruf / Presse-Mitteilung) – fragen: Wie viel Platz in der Stadt wird von Autos besetzt und wie können wir diesen Raum besser nutzen? Für grüne Oasen, Gemeinschaftsflächen mit Sitz- und Spielgelegenheiten oder Orte der Kunst, Kultur und Begegnung, kurz für eine lebendige Stadtgestaltung  und den Klimaschutz, für eine autofreie Kö (Geschichte der Kö).

Dafür haben wir am 22.09.22, dem internationalen ParkingDay, eine Fahrrad-Demo rund um den oberen Kö-Graben organisiert, mit einem reichhaltigen Programm, u.a. Interview-Runden mit Vertreter*innen der beteiligten Gruppen, Info- und Spielangeboten, Musik von der Sambagruppe ROR. – Zum Programm und Verlauf der Aktion (mit Bildern) hier (mehr …)

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Weiterführung des 9 €-Tickets oder Einführung eines günstigen Klimatickets

Die aktuelle Vergleichs-Studie von Greenpeace beweist aufwändig die Vorteile eines Klima-Tickets für 29/365 €, u.a. durch Einsparung von bis zu 39 Mio t CO2 bis 2030, durch finanzielle Entlastung von Haushalten (bis über 400 € monatlich), und beweist die Finanzierbarkeit durch Abbau von Auto-Subventionen (s.u.).
Aber Auto-Lindner ist trotzdem gegen  die Fortführung des erfolgreichen 9 € Tickets, wohl wieder in Absprache mit Porsche-Chef Blume („Porschegate„). Den Kritikern aus FDP und CDU sei gesagt: soziale Tickets und ÖPNV-Ausbau sind sinnvoll, dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. – Zu der Greenpeace-Studie und zu unseren Aktionen hier

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CMD baut über 100 Mobilstationen in D’dorf – zunächst am Stadttor, am Friedensplätzchen und am Kirchplatz

Erste Mobilitätsstation der CMD (Connected Mobility D’dorf) am 03.05.22 am Stadttor (Lahnweg) in Betrieb, die zweite wird am 03.09.22 (11-18 h) am Friedensplätzchen feierlich eröffnet (Einladung), am 24.09. folgt am Kirchplatz die dritte; vier  weitere werden noch 2022 gebaut, bis 2030 über 100 in Df. (Video)

Um Autofahrer zum Umstieg auf Fahrrad oder ÖPNV zu motivieren, soll die Stadttochter CMD 2022 zunächst acht Mobilstationen an festgelegten Orten bauen, mit Fahrradgaragen , Shared-Mobility-Angeboten, E-Lade-Säulen und Fahrrad-Reparatur (Bild). Zu weiteren Infos (mehr …)

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Tausende demonstrieren in D’dorf für die Verkehrswende jetzt

„20 % weniger Autos wäre ein Fortschritt.“ (L. Tyra, ADFC)
Für den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad braucht es eine weitere Verbesserung der Rad-Infrastruktur, z.B. durch eine schnelle Fertigstellung des Radschnellweges von Neuss nach Langenfeld, zudem einen komfortabel getakteten und sozialen ÖPNV, so L. Tyra in einer Ansprache. Das sind zentrale Forderungen von mehr als 5000 Teilnehmer*innen der  Fuß- und Fahrrad-Demos an die NRW-Landesregierung. – Jesus-Attacis aus Köln prophezeiten Autofahrenden: „Du kannst wieder gehen!“  (Video) (mehr …)

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Für eine autofreie, lebenswerte Stadt mit Aufenthaltsqualität – Architekt C. Ingenhoven: „Die Städte vom Auto zurückerobern!“

Eine Stadt für Menschen, statt für Autos – „Auto-freie Städte sind die Zukunft“ (P. Segura, Madrid)

Für die menschenfreundliche Gestaltung der Stadt mit autofreien Plätzen stellen wir beispielhaft die Superblocks in Barcelona (Bild rechts) vor: Vorrang für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr, mit wenig Umweltbelastung (die macht lt. aktueller Studie krank),  multifunktional mit Freizeit- und Kultur-Angeboten – ein Vorbild für  Stadtprojekte wie Heinrich-Heine- und Adenauer-Platz (zum Planungsstand B. Höfer), die Kö sowie Pätze in den Stadtteilen. – Viele Städte in Europa sind längst Vorreiter einer erfolgreichen Verkehrswende: Infos zu Barcelona  und Paris (mit Arte-Video), zur „Low Traffic Zone“ in der Brüsseler Innenstadt, zu den „Kiezblocks“ in Berlin, dem Jahnplatz in Bielfeld sowie zu Ingenhovens Position (mehr …)

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Breites Bündnis für Tempo 30 – für Umwelt und Sicherheit

Umwelthilfe fordert Tempolimit in Städten und auf Autobahnen – die CDU blockiert T-30 – Luftreinhalteplan 2022 ohne Weitsicht
Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis (aus DHU, BUND, VCD u.a.) fordert die Einführung von Tempo 30 innerorts – für Verkehrsberuhigung, Unfallvermeidung, Klimaschutz und weniger Lärmbelästigung; aber die CDU verweist auf die Bundesgesetze, blockiert eine Tempo-Reduzierung auf der Corneliusstr., der Rethelstr. und anderswo. Im „Luftreinhalteplan Düsseldorf“ (2022) wird  auf belasteten Straßen zwar T-30 empfohlen, aber praktisch entsteht ein Flickenteppich von Verkehrszonen: „Mit der von uns geforderten Ausweitung von Tempo 30 auf das gesamte Stadtgebiet hat das nichts zu tun“,  analysiert B. Höfer (BUND).   – Was sagt die Fachwelt? (mehr …)

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Fahrradfahren in der Innenstadt (aus-)weglos und unsicher. – Radstraßen in Neuß, Bremen und anderswo – und in D’dorf?

„Radfahrer sind die Verlierer auf D’dorfs Straßen“ – Lebensqualität durch Radwege
So titelt ein Kommentar zum jüngsten tödlichen Unfall einer jungen Radfahrerin auf der Haroldstr.:  Wer in Düsseldorfs Innenstadt Fahrrad fährt, ist seines Lebens nicht mehr sicher: Fahrradwege enden plötzlich auf der Autofahrspur, wie auf der Graf-Adolf-Straße (Bild links); auf dieser zentralen Ost-West-Verbindung gibt es keinen Radweg, auch nicht auf anderen Innenstadt-Routen. – Und neue Radwege vemindern den Autoverkehr, verbessern die Luft- und Lebensqualität, das zeigt eine Studie der Umwelthilfe.
Zum tödlichen Fahrrad-Unfall, zum Verkehrschaos auf der Kö, zum absurden mittigen Radweg auf der Schadowstr. und zu unseren Stadt-Beispielen für eine gute Fahrrad-Infrastruktur  hier (mehr …)

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