Aktuelle Aktionen/Termine zu Verkehrswende und Klimaschutz

Für Rückmeldungen oder Bündnis-Infos bitte Mail an:

detlev-verkehrswende@posteo.de

01.12. (ab 18 h) Dialog für eine lebenswerte Stadt: Das „Düsseldorfer Bündnis“ lädt zur Diskussion mit Parteien-Vertretern ins DGB-Haus. (Anmeldung)

02.12. (ab 18 h) nächstes Bündnis-Treffen im ADFC-Büro (Siemensstr. 46)

05.12. (ab 19 h) Explodierende Energiepreise und drohender Klima-Kollaps: Zusammenhänge und Lösungen; Webinar (–>Anmeldung)

06.12. (ab 15 h?) Eröffnung Mobilstation am Bachplätzchen (nach Erna-Eckstein-Str.) durch die CMD, der fünften von sieben 2022, wohl wieder mit Stand des Bündnisses. (–>  Web-Beitrag)
Infos zu älteren Aktionen mit Bündnis-Teilnahme hier (mehr …)

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Düsseldorf und Klima aktuell – aus Stadtteilen und Gremien

Umwelthilfe warnt vor Vertragsbruch: Die  Stadt vezögere die vereinbarten Maßnahmen zur Luftreinhaltung, die im Vergleich zur Abwendung eines Diesel-Fahrverbots im Juni ’21 festgelegt sind, und die Bezirksregierung als zuständiger Vertragspartner habe noch keinen Bericht zur Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen, u.a zu T-30 auf genannten Straßen, vorgelegt. (–>Infos zum Vergleich mit der DHU)

Neue Tempo 30-Zonen auf der Westfalenstr. (Rath), der Düsseldorfer Str. (jahrelanger Kampf der Anwohner-Initiative), der Rethelstr. (dortige Interessen-Gem. mit einer Online-Petition) und der Graf-Adolf-Str.  (Wunsch der ISG Df, –> Fahrrad-Demo am 25.02.22) für Aufenthaltsqualität und einen sichere Radwege; zudem vor sensiblen Einrichtungen (Niederrhein-, Harff- oder Siegburger Str.) zur Verkehrs-Beruhigung – aber wie üblich: CDU-Vertreter dagegen, S. Golißa: „Das will keiner“ (RP, 21.10.22) – doch, wir schon! Und auch  Tempo 30 stadtweit. (Aber SPD und Grüne im Bund gegen Antrag der Linken für T-30.) Beantrage für deine Straße T-30 und bestelle ein Schild T-30-freiwillig.

50.000 € für den Erhalt von Lützerath: Lützi-Vertreter beim Retro-Format „Wetten dass“ zum „Wettkönig“ gewählt.- Hoffnung für Lützerath trotz angekündigter Räumung? (–>fehlender Betriebsplan). Für den Erhalt des Dorfes und gegen den RWE-Deal der Grünen (siehe Studie) demonstrierten Tausende am 12.11.22. (–> Infos)

Höhere Preise für Anwohner-Parkplätze: Diskussion im Stadtrat am 26.10. – Lt. DUH  sind 360 € jählich angemessen oder wie in Freiburg 360 bis 480 €, je nach Auto-Länge, aber OB Keller – „Retter der SUV-Fahrer“ (Grüne),  Plagegeist der Verkehrswende – stoppte zunächst die Initiative. Allein der Erhalt eines Parkplatzes kostet lt. B. Palmer (OB in Tübingen) jährlich  150 €. (Infos zu Auto-Subventionen u.  Parkraum-Management)

Teure Parkplätze auf der Kö: demnächst 4,50 € pro Stunde in der Innenstadt, aber CDU-Ablehnung als Realsatire: (Kö-) Parker seien durch Inflation schon genug belastet. – Zeitweise polizeiliche Sperrung für Autos – entsprechend des Radfahrverbots (!) –  kritisieren Geschäftsleute, als ob man dort Ambosse kaufen wollte (so Polizeisprecher A. Hartwich).

Geplantes 49€-Ticket zu teuer (und wird wohl bis April‘ 23 verzögert!): Dagegen fordern u.a. die Verbraucher-Zentralen und der BUND ein 29-€-Ticket, wie in Berlin durch städt. Zuschüsse ermöglicht (taz, 14.10.22).  Finanzierung (ca 4 Mia.€ p.a.) durch einen Teil der 19 Mia. Auto-Subventionen (wie das klimaschädliche, zudem ungerechte Dienstwagenprivileg). Die aktuelle Greenpeace-Studie beweist aufwändig die Vorteile eines günstigen ÖPNV-Tickets; auch Düsseldorfer fordern niedrigere Preise (Umfrage der RP 2019). – (–> unsere Analyse)

Mehr Radverkehr, weniger Autos in Df 2021 gegenüber 2019 (Pressedienst), dadurch bessere Luft (–> DUH-Analyse) – Klimaklage der Umwelthilfe wegen fehlendem Klimaschutz-Konzept in BW erfolgreich  (DUH, 11.11.22); zudem Klage gegen das „gesetzeswidrige Programm“ der Bundesregierung zum Klimaschutz. Dazu „Tempo 100 auf Autobahnen, das 365-Euro-Klimaticket und ein Ende der Klimakiller-Subventionen“ (DUH, 05.09.22); auch eine Mehrheit in Df  befürwortet ein Tempolimit.

Mobilitätswende auf der Friedrichstr.? Student*innen mit Prof. Dr. Michael Lorth (TH Köln) untersuchen dort umweltfreundlichen Warenverkehr. – Forschungsprojekte auch an der HHU?!

Vierte Mobilitätsstation der CMD Auf’m Hennekamp (25.11.22)  eröffnet; 3 weitere Stationen folgen noch 2022 (weitere Infos): für umweltfreundliche Mobilität und Umstieg auf den ÖPNV (Bericht  von B.Höfer zur Station am Kirchplatz)

Fahrradklima-Test des ADFC ’22 – Macht mit bei der 10. Umfrage für besseren, sicheren Radverkehr in Df (bis 30.11.22); eine der weltweit größten Befragungen zum Radverkehr.

Planung Konrad-Adenauerplatz: „zahlreiche offene Fragen und Ungereimtheiten im Hinblick auf die konsequente Umsetzung der Verkehrswendeziele“, so die Einschätzung von B. Höfer (BUND). –> Info zu lebenswerten Städten).

Völkerrechtswidriger Krieg in Europa: Für inzwischen ca 9000 geflüchtete Ukrainier*innen in Df gibt es Hilfen (für Wohnungssuche) und die Spendenstelle „Düsselshare“ (Tonhallenstr.9). Helft mit Spenden, u.a. für die Partnerstadt Czernowitz! (–>Klima-Analyse StudentsFF und  Buchempfehlung.
Zu älteren – aber noch aktuellen – Beiträgen hier (mehr …)

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NRW-Regierung opfert Lützerath – gegen Empfehlung des Bundestags

Grüne machen klimaschädlichen Hinterzimmer-Deal mit RWE Demos für ein Ende des Kohleabbaus und den Erhalt von Lützerath
Die grünen NRW-Minister*innen M. Neubaur und O. Krischer (bei Anwesenheit von R. Habeck!) haben in geheimen Verhandlungen mit dem RWE einen früheren Kohle-Ausstieg bis 2030 vereinbart, der das Wegbaggern von Lützerath  für den weiteren Abbau von 280 Mio. t Braunkohle vorsieht. Dieser RWE-Deal, verhandelt ohne Beteiligung des Parlaments und der Öffentlichkeit, bringt (entgegen grüner Statements) keine CO2-Einsparung, wie eine Studie des DIW belegt – eine „Kapitulation vor Konzerninteressen“ (ethecon). Die Initiative „Ende Gelände“ kündigt  Widerstand an. (–>Campact-Petition zum Erhalt von Lützerath).
Gegen diese klimafeindliche Politik und für das Pariser 1,5°-Ziel demonstrierten wiederholt tausende Menschen, jüngst auf einer Demo in Lützerath am 12.11.22. – Zu den politischen Hintergründen und den Demos (mehr …)

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CMD baut über 100 Mobilstationen in Df: vier schon eröffnet, drei weitere für 2022 geplant

Erste Mobilitätsstation der CMD (Connected Mobility D’dorf) ging am Stadttor (03.05.22) in Betrieb, die zweite wurde am Friedensplätzchen (03.09.22) eröffnet, die dritte am Kirchplatz (24.09.), die vierte Auf’m Hennekamp (25.11.), am kommenden 06.12. folgt die fünfte am Bachplätzchen; bis 2030 sollen es über 100 in Df werden. (Video)

Um Autofahrer zum Umstieg auf Fahrrad oder ÖPNV zu motivieren, soll die Stadttochter CMD 2022 zunächst acht Mobilstationen an festgelegten Orten bauen (OVA-Beschluss vom 12.01.22), mit Fahrradgaragen, Shared-Mobility-Angeboten, E-Lade-Säulen und Fahrrad-Reparatur (Bild). –> (mehr …)

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Zunehmende Armut erfordert ein günstiges ÖPNV-Ticket – max 29 €

49 € sind zuviel bei zunehmender Armut in Deutschland: Brauchten 2021 nur 15% ihr gesamtes Einkommen für die Lebenshaltung, so sind es nun etwa 60% (Monitor, ARD 6.10.22), 16,8 % aller Menschen (das sind 13,8 Mio.) gelten als arm, ein neuer Höchststand für 2021, und die Preise steigen weiter (Inflationsrate derzeit 10%, bei Lebensmitteln ca 15%); die Schere zwischen Arm und Reich hat sich weiter vergrößert. Da war das 9-€-Ticket „ein wesentlicher Grund für den Rückgang der Teuerung ab Juni 2022“ (Stat. Bundesamt, 09/22). Zudem erhöhte es die ÖPNV-Nutzung (bis zu 57% mehr Bahnreisen, 20% Neukunden), und es entstand ein „deutlicher Verlagerungseffekt“ vom PKW auf die Bahn (VDV). Nötig ist also ein ÖPNV-Ticket nicht mit 49 €, sondern mit maximal 29 € monatlich, wie es die Verbraucher-Zentralen, der BUND und Greenpeace (belegt durch deren aufwändige Vergleichs-Studie) fordern und wie in Berlin jüngst beschlossen. – Hier (mehr …)

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Stadt für Menschen statt für Autos: Aktionen am ParkingDay

Wir demonstrieren (für) Aufenthaltsqualität auf  Straßen
Zum alljährlich stattfindenden ParkingDay (16.09.22) gab es weltweit Aktionen für die Umwidmung von Parkraum für Autos zu Lebensraum für Menschen, in D’dorf auf der Kö und auf anderen Straßen. Wir – ein breites Bündnis von Initiativen (siehe Aufruf) – fragen: Wie können wir den von Autos besetzten Raum für eine lebendige Stadtgestaltung nutzen? Für grüne Oasen, Gemeinschaftsflächen, für Orte der Kunst, Kultur und Begegnung.
Wir fordern dafür z.B. eine autofreie Kö (Geschichte der Kö) und haben dort den Parkraum für ein kreatives Programm genutzt und eine Fahrrad-Demo rund um den oberen Kö-Graben organisiert. (Infos: Parkraum-Bewirtschaftung u. lebenswerte Städte auf unserer Seite, Berlin zum Vergleich, Vortrag über autofreie Zonen) – Zum Verlauf der Kö-Aktion hier (mehr …)

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Tausende demonstrieren in D’dorf für die Verkehrswende jetzt

„20 % weniger Autos wäre ein Fortschritt.“ (L. Tyra, ADFC)
Für den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad braucht es eine weitere Verbesserung der Rad-Infrastruktur, z.B. durch eine schnelle Fertigstellung des Radschnellweges von Neuss nach Langenfeld, zudem einen komfortabel getakteten und sozialen ÖPNV, so L. Tyra in einer Ansprache. Das sind zentrale Forderungen von mehr als 5000 Teilnehmer*innen der  Fuß- und Fahrrad-Demos an die NRW-Landesregierung. – Jesus-Attacis aus Köln prophezeiten Autofahrenden: „Du kannst wieder gehen!“  (Video) (mehr …)

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Für eine autofreie, lebenswerte Stadt mit Aufenthaltsqualität – Architekt C. Ingenhoven: „Die Städte vom Auto zurückerobern!“

Eine Stadt für Menschen, statt für Autos – „Auto-freie Städte sind die Zukunft“ (P. Segura, Madrid)

Für die menschenfreundliche Gestaltung der Stadt mit autofreien Plätzen stellen wir beispielhaft die Superblocks in Barcelona (Bild rechts) vor: Vorrang für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr, mit wenig Umweltbelastung (die macht lt. aktueller Studie krank),  multifunktional mit Freizeit- und Kultur-Angeboten – ein Vorbild für  Stadtprojekte wie Heinrich-Heine- und Adenauer-Platz (zum Planungsstand B. Höfer), die Kö sowie Pätze in den Stadtteilen. – Viele Städte in Europa sind längst Vorreiter einer erfolgreichen Verkehrswende: Infos zu Barcelona  und Paris (mit Arte-Video), zur „Low Traffic Zone“ in der Brüsseler Innenstadt, zu den „Kiezblocks“ in Berlin, dem Jahnplatz in Bielfeld sowie zu Ingenhovens Position (mehr …)

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Breites Bündnis für Tempo 30 – für Umwelt und Sicherheit

Umwelthilfe fordert Tempolimit in Städten und auf Autobahnen – die CDU blockiert – Luftreinhalteplan 2022 ohne Weitsicht
Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis (aus DHU, BUND, VCD u.a.) fordert die Einführung von Tempo 30 innerorts – für Verkehrsberuhigung, Unfallvermeidung, Klimaschutz und weniger Lärmbelästigung; aber die CDU verweist auf die Bundesgesetze, blockiert eine Tempo-Reduzierung auf der Corneliusstr., der Rethelstr. und anderswo. Im „Luftreinhalteplan Düsseldorf“ (2022) wird auf belasteten Straßen zwar T-30 empfohlen, aber praktisch entsteht ein Flickenteppich von Verkehrszonen: „Mit der von uns geforderten Ausweitung von Tempo 30 auf das gesamte Stadtgebiet hat das nichts zu tun“,  analysiert B. Höfer (BUND).   – Positionen von Umwelthilfe und Fachwelt sowie Erfahrungen aus anderen Städten (mehr …)

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