Aktuelle Aktionen für die Verkehrswende und den Klimaschutz

 

11.08. Vorbereitungstreffen für die Kö-Aktion (s.u.) ab 18 Uhr im Salzmannbau (2. Et.)

11.08. (17.30) Aktion für Erhalt des 9-€-Tickets am Corneliusplatz (Aufruf Fifty-Fifty)

27.08. Aktionstag für Weiterführung des 9-€-Tickets: Bilker Bahnhof, Uhrzeit folgt (Flyer, Unterschriften-Liste und unterschreiben hier, Analyse unter „D’dorf aktuell“).

03.09. (13-18 h) Mobilstation am Friedensplätzchen von der CMD feierlich eröffnet (Info), mit Stand der Mobilitätswende, Info-Angeboten, Musik u. Snacks.

16.09. Parking Day (14-18 Uhr): Aktionen für eine autofreie Kö mit Aufenthaltsqualität  (Treffen am Corneliusplatz); zentraler Aufruf, (unsere Beiträge zu Parkraumbewirtschaftung und lebenswerten Städten sowie ein Städte-Vergleich). Die blauen Park-Markierungen verschwinden, demnächst auch die Parkplätze?!

17.09. Parking-Day: Die Verkehrwacht Df macht  Auto-Parkplätze zu Parks.

23.09. Klimastreik: Die Politik versagt. Wir streiken – Forderungen von F4F
Infos zu älteren Aktionen mit Bündnis-Teilnahme hier (mehr …)

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Düsseldorf aktuell – Neues aus den Stadtteilen und Gremien

Rückmeldungen oder Kommentare ggf. an den Web-Moderator D. Wöske (detlev-verkehrswende@posteo.de)

9€-Monatsticket bis Oktober verlängern, ein Vorschlag der Verkehrsbetriebe, um ein Anschlussticket zu beschließen; die Verbraucher-Zentralen fordern dafür ein 29€-Monatsticket, die Umwelthilfe und der BUND entsprechend ein 365-€-Klima-Jahresticket. – Finanzierung (jährlich ca 4 Mia € für dieses Klimaticket, 10 Mia für ein 9€-Ticket)? Durch einen Teil  der 19 Mia. Auto-Subventionen jährlich, etwa durch den Wegfall des klimaschädlichen Dienstwagenprivilegs (ca 4,4 Mia €), jüngst eine Forderung von NRW-Verkehrsminister Krischer für ein dauerhaftes Klima-Ticket.
Unterschreibt die Aktion „9-€-Ticket weiterfahrenhier und demonstriert mit uns am am bundesweiten Aktionstag (27.08.22). Denn es ist ein Erfolg: mehr als 20 Mio (zusätzlich) verkaufte Tickets, 42% mehr Bahnverkehr (zu 06/2019), lt. aktueller Studie der TU München 22% mehr ÖPNV-Erstbenutzer, weniger Stau im Berufsverkehr. Die aktuelle Vergleichs-Studie von Greenpeace beweist aufwändig die Vorteile eines Klima-Tickets für 29/365 €, u.a. durch Einsparung von bis zu 39 Mio t CO2 bis 2030 („mehr als alle vom Verehrsministerium vorgeschlagenen Maßnahmen zusammen“). Auto-Lindner trotzdem gegen Fortsetzung des erfolgreichen Tickets, wohl wieder in Absprache mit Porsche-Chef Blume („Porschegate„). Den Kritikern aus CDU und VCD (!) sei gesagt: soziale Tickets und ÖPNV-Ausbau – Unpünktlichkeit der DB auf Rekordniveau – sind sinnvoll. Auch Bürger aus Df fordern niedrigere Preise, „vor allem, wenn man über die Stadtgrenzen hinaus fährt oder mit Einzelfahrscheinen unterwegs ist“. (Umfrage der RP 2019, deren Redakteuren Lieb u. Ruhnau zur Erinnerung).

Wetter-Experte S. Plöger fordert ein Ende des gesamten Individualverkehrs zur Klima-Rettung (Interview).

Tempo 30 innerorts: Anträge der Umwelthilfe (DUH) und Mitmach-Aktion für T-30 in 165 Städten (gegen DUH-Geschäftsführer Resch deswegen Mordrohungen); Unterstützung für T-30 auch vom ACE (Vision Zero). Der Deutsche Städtetag fordert „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“. (Düsseldorfer Lärmschutzkarte für T-30-Forderungen u. weitere Infos)

Anwohnerparken und Park-Management: Anwohner-Parkplätze sollen 360 € jährlich kosten (Forderung der DUH) lt. N. Czerwinski (Vorsitzender im OVA) mindestens 200 €, evt. nach Autotypen gestaffelt (RP-Interview, 01.08.22) – Das Verkehrs-Amt plant ein kostenpflichtiges Anwohnerparken im Flughafenbereich (Beispiel Tübingen).

Autofreie Zonen: Die Straßen rund um den Carlsplatz sollen autofrei werden, aber die  Autokultur-Verteidiger der RP wähnen einen „Schock für Autofahrer„. – Obere Friedrichstraße als Fußgängerzone: Plan von Bezirksbürgermeister D.Wolf für eine lebenswerte Stadt.

Altstadt-Poller abgelehnt – gegen Forderungen nach Aufenthaltsqualität und Lärmschutz.

Der Metro-Campus soll ab 2026/27 ein Beispiel für eine autofreie, multifunktionale Stadtteilentwicklung werden (Stadtpanungsamt). Wir sind gespannt! – Rochusplatz: BV 1 fordert Nachbesserungen für mehr Aufenthaltsqualität. (Infos zu lebenswerten Plätzen)

OB Keller will „öffentlichen Raum neu aufteilen“: Platz für benötigte Radwege anstelle von Parkplätzen, wenn „Mehrwert“ entsteht (RP-Interview, 27.11.) – Wir meinen: Radwege sind nötig und deshalb „mehr wert“! (Unsere Kritik an OB Keller)

24% mehr Radverkehr als im Vorjahr; großer Fahrradnetzplan im Rathaus ausgelegt; J. Kral und OB Keller empfehlen Fahrrad-Fahren (Pressedienst 2.6.22), dafür ist aber konsequenter Radweg-Ausbau nötig.
Förderung von Lasten-Fahrrädern aufgestockt, über 1600 Anträge wurden bewilligt.
Protected Bikelane (PBL) für Fahrradsicherheit an der Karlsruher Str. eingerichtet.
PBL auch auf der Graf-Adolfstr. geplant, von der Poststr. zum Graf-Adolf-Platz  (RP, 19.05.22), aber nicht bis zum Stresemann-Platz, wofür das Bündnis am 25.02. demonstriert hatte.
Fahrradstr. an der Ackerstr. (Dorotheen- bis Beethovenstr.) von der BV2 beantragt.

Viele neue Radstellplätze in Df eingerichtet, aber weiterhin Baustopp für Fahrradturm in Bilk.

Ost-West Radleitweg durch die Innenstadt geplant (Baubeginn erst 2024)  – mit weniger Autospuren auf Hansa- und Luegallee, Jacobistr. u. Wehrhahn; SPD und Grüne dafür, aber CDU-Politiker wie R.Tups (BV4) bremsen (RP, 08.06.22); aber schöne Worte: CDU-Verkehrsexperte Rütz sieht die Fahrradstadt Den Haag als Vorbild (Aussage zum Besuch der Radkommission  dort).

Realität für RadfahrerRadweg Am Trippelsberg / Ausbau Reisholzer Hafen: Stadt verwirft PBL aufgrund des OVG-Verbots-Urteils, das den gesamten Straßenraum den Firmen vorbehält, trotzdem: Aurelis, Grundstück-Aufkäufer im Gewerbe-Gebiet, plant einen neuen Radweg. (Bericht der BI Hafenalarm / unsere Demos).

Erste Mobilitätsstation der CMD am 03.05.’22 am Stadttor (Lahnweg) in Betrieb; sieben weitere Stationen werden noch 2022 folgen, bis 2030 über 100 in Df. (Video und weitere Infos). – Am Friedensplätzchen wird die 2. Station am 03.09. feierlich eröffnet.

Planung Konrad-Adenauerplatz: „zahlreiche offene Fragen und Ungereimtheiten im Hinblick auf die konsequente Umsetzung der Verkehrswendeziele“ (Einschätzung von B. Höfer, Vertreterin des BUND im Bündnis, und unsere Infos zu lebenswerten Städten).

Tempo-Limit auf Autobahnen für den Klimaschutz von Verkehrsminister-Konferenz gefordert, Umwelthilfe für rasche Umsetzung; DUH fordert zudem Hilfen für Geringverdiener statt Tank-Subventionen, die auch Ökonomen ablehnen. (2021 Anstieg der Treibhausgase um 4,5%)

Der gewerkschaftsnahe ACE (Autoclub Europa) fordert  ein befristetes T-100 auf Autobahnen. Weitere Infos hier.

Völkerrechtswidriger Krieg in Europa: Für ca 7500 geflüchtete Ukrainier*innen in Df gibt es Hilfen und Beratung, eine Wohnungs-Plattform und Deutschkurse. – Helft mit Spenden! – Gedenken  zum 8. Mai.
Zu älteren – aber noch aktuellen – Beiträgen hier (mehr …)

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Tausende demonstrieren in D’dorf für die Verkehrswende jetzt

„20 % weniger Autos wäre ein Fortschritt.“ (L. Tyra, ADFC)
Für den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad braucht es eine weitere Verbesserung der Rad-Infrastruktur, z.B. durch eine schnelle Fertigstellung des Radschnellweges von Neuss nach Langenfeld, zudem einen komfortabel getakteten und sozialen ÖPNV, so L. Tyra in einer Ansprache. Das sind zentrale Forderungen von mehr als 5000 Teilnehmer*innen der  Fuß- und Fahrrad-Demos an die NRW-Landesregierung. – Jesus-Attacis aus Köln prophezeiten Autofahrenden: „Du kannst wieder gehen!“  (Video) (mehr …)

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Für eine autofreie, lebenswerte Stadt mit Aufenthaltsqualität – Architekt C. Ingenhoven: „Die Städte vom Auto zurückerobern!“

Eine Stadt für Menschen, statt für Autos – „Auto-freie Städte sind die Zukunft“ (P. Segura, Madrid)

Für die menschenfreundliche Gestaltung der Stadt mit autofreien Plätzen stellen wir beispielhaft die Superblocks in Barcelona (Bild rechts) vor: Vorrang für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr, mit wenig Umweltbelastung (die macht lt. aktueller Studie krank),  multifunktional mit Freizeit- und Kultur-Angeboten – ein Vorbild für  Stadtprojekte wie Heinrich-Heine- und Adenauer-Platz (zum Planungsstand B. Höfer), die Kö sowie Pätze in den Stadtteilen. – Viele Städte in Europa sind längst Vorreiter einer erfolgreichen Verkehrswende: Infos zu Barcelona  und Paris (mit Arte-Video), zur „Low Traffic Zone“ in der Brüsseler Innenstadt, zu den „Kiezblocks“ in Berlin, dem Jahnplatz in Bielfeld sowie zu Ingenhovens Position (mehr …)

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Breites Bündnis für Tempo 30 – für Umwelt und Sicherheit

Umwelthilfe fordert Tempolimit in Städten und auf Autobahnen – die CDU blockiert T-30 – Luftreinhalteplan 2022 ohne Weitsicht
Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis (aus DHU, BUND, VCD u.a.) fordert die Einführung von Tempo 30 innerorts – für Verkehrsberuhigung, Unfallvermeidung, Klimaschutz und weniger Lärmbelästigung; aber die CDU verweist auf die Bundesgesetze, blockiert eine Tempo-Reduzierung auf der Corneliusstr., der Rethelstr. und anderswo. Im „Luftreinhalteplan Düsseldorf“ (2022) wird  auf belasteten Straßen zwar T-30 empfohlen, aber praktisch entsteht ein Flickenteppich von Verkehrszonen: „Mit der von uns geforderten Ausweitung von Tempo 30 auf das gesamte Stadtgebiet hat das nichts zu tun“,  analysiert B. Höfer (BUND).   – Was sagt die Fachwelt? (mehr …)

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Fahrradfahren in der Innenstadt (aus-)weglos und unsicher. – Radstraßen in Neuß, Bremen und anderswo – und in D’dorf?

„Radfahrer sind die Verlierer auf D’dorfs Straßen“ – Lebensqualität durch Radwege
So titelt ein Kommentar zum jüngsten tödlichen Unfall einer jungen Radfahrerin auf der Haroldstr.:  Wer in Düsseldorfs Innenstadt Fahrrad fährt, ist seines Lebens nicht mehr sicher: Fahrradwege enden plötzlich auf der Autofahrspur, wie auf der Graf-Adolf-Straße (Bild links); auf dieser zentralen Ost-West-Verbindung gibt es keinen Radweg, auch nicht auf anderen Innenstadt-Routen. – Und neue Radwege vemindern den Autoverkehr, verbessern die Luft- und Lebensqualität, das zeigt eine Studie der Umwelthilfe.
Zum tödlichen Fahrrad-Unfall, zum Verkehrschaos auf der Kö, zum absurden mittigen Radweg auf der Schadowstr. und zu unseren Stadt-Beispielen für eine gute Fahrrad-Infrastruktur  hier (mehr …)

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Neuer Nahverkehrsplan mit komfortabel getaktetem ÖPNV

Bessere Taktung und Anschlüsse im Stadtbahnnetz, jedoch ohne soziale Ausgestaltung – Armenküche fordert ein 10€-Sozialticket.

Die vom Rat am 10.03. beschlossene Aktualisierung des Nahverkehrsplans – ursprünglich im Mai 2017 aufgestellt –  beabsichtigt „das Angebot von Bussen und Bahnen im Stadtgebiet kurzfristig zu optimieren“, dient damit der „Weiterentwicklung der Mobilitätsangebote in Düsseldorf“, besonders des ÖPNV.
Obwohl die Neu-Planung auch die Finanzierung und den „Dienstleistungsauftrag“ der Rheinbahn betrifft, findet sich kein Hinweis auf eine soziale Gestaltung der Tarife, z.B. auf ein 365-Tage-Ticket, wie es im Mobilitätsplan D gefordert wird. – Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf eine Leser-Umfrage der RP, bei der die Befragten sich eine deutlichee Senkung der Tarife wünschten (RP, 22.07.2019), den heutigen Kommentaren von A. Lieb und J. Ruhnau zur Erinnerung! Hier (mehr …)

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OB Keller vertritt in ADFC-Kritik die Ideologie der Autokultur

Der Ideologe ruft: Weg mit der Ideologie, rettet den Autoverkehr!
OB Stephan Keller will dem ADFC und ausdrücklich den Düsseldorf Bürger*innen in seinem Offenen Brief mal so richtig sagen, was dem Autofahrer auf dem Herzen liegt: Die fragend formulierte Forderung des ADFC (Schreiben an Keller), den Autoverkehr zugunsten des Radverkehrs zurückzudrängen,  also eine Umverteilung des öffentlichen Raums – entsprechend des gültigen „Mobilitätsplan D“ – vorzunehmen, sei „ideologische Verkehrspolitik“ und „ideologische Bekämpfung des Autos“; das stattdessen propagierte „Miteinander statt Gegeneinander“ von Auto und Fahrrad bedeutet praktisch jedoch, dass der vom Auto beanspruchte öffentliche Raum nicht für die Verkehrswende angetastet werden: Das ist „pragmatische Verkehrspolitik“.
Was hier als pragmatisch daherkommt, ist nichts anderes als die ideologisch verbrämte Verteidigung des Status quo einer systematisch auf das Auto zugeschnittenen Stadtentwicklungs-Politik nach 1945; deren tradierte Leitlinie: Es bleibt, wie es geworden ist, und wer das ändern will, denkt ideologisch. – Mit dieser verquasten Autokultur-Ideologie wird’s nichts mit der „Fahrradstadt Düsseldorf“, Herr Keller! (mehr …)

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Parkraumbewirtschaftung in 13 Bezirken – erst Bilk und Flingern. CMD baut 2022 acht Mobilstationen.

Reduzierung von Parkplätzen, erhöhte Gebühren für das Anwohnerparken, mehr Platz für’s Fahrrad
Im Verkehrsausschuss wurde die Parkraumbewirtschaftung samt Anwohnerparken als Planungsvorhaben beschlossen, ein wichtiger Teil des Mobilitätsplans D, zwei Jahre nach seiner Verabschiedung. Zunächst soll für die Bezirke Bilk und Flingern-Nord ein „Werkzeugkasten“ mit Maßnahmen entwickelt werden; das Ziel dabei: „Straßenraum zugunsten der Nahmobilität umzuverteilen und Parken im öffentlichen Raum neu zu ordnen“, um Fremdparker aus Wohngebieten fernzuhalten und Platz für Fahrrad- und Fußverkehr zu schaffen. (Material)
Um Autofahrer zum Umstieg auf Fahrrad oder ÖPNV zu motivieren, soll die Stadttochter CMD (Connected Mobility D’dorf) 2022 zunächst acht Mobilstationen an festgelegten Orten bauen, mit Fahrradgaragen (Bild), Shared-Mobility-Angeboten, E-Lade-Säulen und Fahrrad-Reparatur. – Mehr zu  Parkraumbewirtschaftung und Mobilstationen (mehr …)

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