Verkehr und Klimaschutz bundesweit – Aktuelles zum Weiterlesen
– Grüne Kritik an OB Kellers Unterstützung für A3-Ausbau – statt Geld für ÖPNV ->
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– Städte einigen sich mit Aktivisten der „Letzten Generation“ ->
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– Klimaschutzgesetz zugunsten von Wissing aufgeweicht, dagegen Brief an Scholz ->
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– Schmidt (RWI): „Pendlerpauschale ökologisch kontraproduktiv“ ->
Autosubventionen
– Petition zu höherer Finanzierung der Kommunen für deren Klimaneutralität ->Inf0
Kampagne „Tempo runter, Leben rauf“ startet mit Info-Veranstaltung am 21.04. (ab 17.30, Flyer) in der Christuskirche (Kruppstr. 11) mit Verkehrsdezernent J.Kral und Verkehrsforscher T. Koska (Wuppertal-Institut). ->Weiterlesen
Sicherer Radweg auf der Benrather Schlossallee (zwischen Schöner Aussicht und Pigageallee) gefordert: Dafür organisierten die BI Hafenalarm, die NaturFreunde Df und die Benrather BIN am 01.04. eine Fahrrad-Demo (->Aufruf und Bericht).
Ost-West Radleitroute über Luegalle mit Radwegen und T-30?

Die BV4 stimmte mehrheitlich für einen
Verkehrsversuch auf der Luegallee, wo schon ab Juni – durch Wegfall von Fahrspuren – beidseitig Radwege entstehen sollen. Damit wird die
Ost-West-Radverbindung von der Hansaallee bis nach Gerresheim ausgebaut, eine von 6 geplanten Radleitrouten. (Der
ADFC fordert die Fertigstellung noch 2024.)
Zudem ist auf der Luegallee
T-30 für den Lärmschutz geplant, eine Forderung nun auch für die angrenzende Düsseldorfer Str. (->
Anwohner-Initiative) – Die Gastronomie? Sie profitiert von mehr Aufenthaltsqualität (->
Video).
Kein Radweg auf der Graf-Adof-Str.? Obwohl die G.A.Str. von vielen Radfahrenden zwischen Rhein und Hbf genutzt wird, sieht die Verwaltung hier keinen Planungsbedarf, denn Autospuren müssten wegfallen (->RP, 05.04.23) Hier sind beidseitig Radwege für einen sicheren Radverkehr erforderlich (siehe Bild), wofür schon 2/22 eine Fahrrad-Demo stattfand. Die einst lebendige G-A-Str. ist heute zu einer reinen Hauptverkehrs-Achse verkommen, T-30 und ein Durchfahrtverbot könnten die Aufenthaltsqualität hier wieder herstellen, was auch die ISG Df wünscht. ->Weiterlesen
N
eue Tempo 30-Zonen auf der Neußer Str. (wg. Lärmschutz) , Planungen für Westfalenstr., Düsseldorfer Str., Rethelstr. (dort Initiative mit Online-Petition), zudem vor sensiblen Einrichtungen (OVA-Beschluss). –
Dagegen S. Golißa (CDU): „Das will keiner.“ (RP, 21.10.22) – Doch, wir wollen T-30 stadtweit, zusammen mit über 600 Städten u. Gemeinden (Stand 04/23), die in der „Initiative Lebenswerte Städte“ zusammenarbeiten (->Position der Städte). Auch die Verkehrsminister-Konferenz fordert Flexibilität für T-30. -> Weiterlesen
E-Scooter Teil der Mobilitätswende? Ja, sagt der grüne Verkehrspolitiker Czerwinski, dagegen OB Keller sogar für ein Verbot, was das NRW-Fahrradgesetz aber nicht zulässt. Ausweg: Ausweitung der festen Abgabestellen von derzeit 65 auf 100 in der Innenstadt. – Viele Unfälle und Fehlverhalten von Scooter-Nutzern (RP, 11.4.23)
VRR-App ermöglicht On-Demand-Verkehr im östlichen D’dorf ab 29.03.: von 20 h (Mo-Fr) bzw. 9 h (WE) bis jeweils 2 Uhr nachts. Kosten für 4 Km ca 5€, bei gemeinsamen Fahrten weniger. (->VRR)
Z
u teures 49€-Ticket kommt erst
zum 01.05.23 – für ärmere Menschen noch zuviel (u.a. gesunkene Reallöhne lt.
Stat. Bundesamt); mit Jobtickets aber Preis von 34,30 €, einige Firmen bieten noch günstigere Tickets an (
RP, 28.03.); Studiernde zahlen aber einen Aufpreis zum Semster-Ticket; über ein Sozialticket wird noch verhandelt. Die
Verbraucher-Zentralen und der
BUND forderten ein
29-€-Ticket; die aktuelle Greenpeace-
Studie zeigt die Vorteile von günstigen ÖPNV-Tickets. ->
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Angemessene Gebühren für das Anwohner- Parken ab 01.10. geplant: Ein Anwohner-Parkausweis soll jährlich bis 360 € kosten, gestaffelt nach drei Stadt-Zonen (->Übersicht), was lt. OB Keller Platz schafft für Fuß- und Radverkehr sowie für Aufenthaltsqualität. (Ratsentscheid am 17.05.) Damit werden die mit der Umwelthilfe vereinbarten Maßnahmen (06/2021) umgesetzt. Aber wie üblich: Unverbesserliche FDP-Autojunkies und einige SPD-Vertreter (!) sind dagegen. – Zum Vergleich: Die DUH fordert 360 € jählich, in Freiburg sind es 360 bis 480 € (je nach Auto-Länge).
T
eureres Parken in der Innenstadt: 4,50 € pro Stunde (
Rats-Beschluss 2.2.23) entsprechend „Mobilitätsplan D“ (11/2019), dadurch weniger Park-Suchverkehr, eher Umstieg auf den ÖPNV und mehr Geld für die Verkehrswende. Wie üblich:
Autojunkies dagegen.
Frankfurt schafft Parkplätze in der Innenstadt ab – ein Beispiel für D’dorf? (->Infos zu Auto-Subventionen u. Parkraum-Management)
Verbot zukunftsweisender Stadtentwicklung wegen StVO? Verkehrsberuhigung auf dem „Weg nach den Hingbenden“ (Kaiserswerth) verboten, realsatirische Begründung des Verkehrsamtes 66: Die Maßnahme sei lt. Straßenverkehrs-Ordnung nur für ca 100 m erlaubt, der Weg aber 400 m lang, dasselbe Spiel am Kaiserwerther Markt. – Die Verkehrs-Gesetzgebung, die auf dem absoluten Vorrang des Autoverkehrs basiert, verhindert großflächiges T-30 und auto-arme Innenstädte (vgl. Spiegel, 28.11.22). Deshalb fordert ein breites Bündnis die längst überfällige Reform der StVO (->Forderungstext): Kein Vorrang für „flüssigen Verkehr“ (StVO, §45), sondern „Mobilität mit möglichst wenig Verkehr“ (klimareporter). – Weiterlesen

Kein Radweg auf der Torfbruchstr.: Versuch abgebrochen lt. OVA-Beschluss (09.02.23). Stau dort ärgert Autokultur-Verfechter wie J. Ruhnau (RP, 22.12.22), dagegen K. Horn, Sprecherin des Radentscheids München: „Wer nicht mitbekommt, dass man nicht mehr Auto fährt, steht halt im Stau.“ (Die Zeit). – Positives Beispiel dagegen ist die Fahrradzone in Mettmann, wo das Fahrrad Vorrang hat.
Obere Friedrichstr. als Fußgängerzone, so die Forderung von Bezirks-Bürgermeister D.Wolf. – Dort untersuchen Studierende mit Prof. Dr. Lorth (TH Köln) nachhaltigen Warenverkehr. (->Lebenswerte Stadt)
A
usbau Reisholzer Hafen: Die BI Hafenalarm beantragt bei einem „Scoping-Termin“ bei der Bezirksregierung eine intensivere Prüfung der Umweltverträglichkeit für geplanten Baustart eines „der modernsten Häfen Europas“ (Stellungnahme der BI). Aber zu einem nicht-öffentlichen Infotermin der BV9 wurde die BI von der Dezernentin C. Zuschke nicht eingeladen (Bericht in ddorf-aktuell) -> weitere Infos
S
iebte Mobilitätsstation der CMD an der Uni eröffnet, nach Bachplätzchen und Kirchplatz (12/2022); in den nächsten beiden Jahren sollen weitere 20 Stationen folgen (insgesamt 100 bis 2030). Dies entspricht den Zielen des „Mobilitätsplans D“ (11/2019) für umweltfreundliche Mobilität. ->Bericht von B.Höfer und Video der CMD). ->unsere Infos
35.000 Menschen demonstrieren am 14.01. bei Lützerath gegen den Abbau der Kohle unter dem zerstörten Dorf und für ein Ende der klimaschädlichen Politik zugunsten des RWE, zugespitzt im geheimen RWE-Deal der Grünen-Minister Neubaur und Habeck (Erfahrungsbericht) -> Berichte/Analyse
Zu älteren – aber noch aktuellen – Beiträgen hier
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