Aktuelle Aktionen für die Verkehrswende und den Klimaschutz

08.01.22 (ab 14 h) Schutz für Lützerath; Livestream zur Aktion: http://luetzerathlebt.info/08-01 (Infos zum Aktionstag hier)
25.02.22 (ab 16 h) Fahrra-Demo mit PopUp-Bikelane auf der Graf-Adolf-Str. – Ziele: Einrichtung eines Radwegs und bessere Aufenthaltsqualität; Planung folgt.

06.03.22 (ab 11 h) Polit-Frühstück zur Mobilitätswende, veranstaltet von Attac, kommunale Handlungsmöglichkeiten, Ziele des Mobilitätswende-Bündnisses

Zur Bündnis-Vorstellung im Open Space (K20, 27.11.21) mit Präsentation, zum Klimastreik in Df (24.09.21) und zu bisherigen Aktionen mit Bündnis-Teilnahme (mehr …)

WeiterlesenAktuelle Aktionen für die Verkehrswende und den Klimaschutz

Breites Bündnis fordert Tempo 30 in Städten. Unterstützung auch von Gewerkschaften, Wissenschaftlern und Architekten

Umwelthilfe fordert Tempolimit in Städten und auf Autobahnen – die CDU blockiert T-30 für Düsseldorfer Straßen.
Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis (aus DHU, BUND, VCD u.a.) fordert die Einführung von Tempo 30 in Städten. In Düsseldorf unterstützen Linke, Grüne und SPD diese Forderung, jüngst auch L. Mielczarek (Grüne) im Stadtrat – für Verkehrsberuhigung, Unfallvermeidung und Klimaschutz; aber die CDU verweist auf die Bundesgesetzgebung, blockiert T-30, z.B. auf der Corneliusstr., der Rethelstr. und anderswo – und hat im Verkehrsamt dafür noch Mitstreiter. Demgegenüber wird im „Luftreinhalteplan Düsseldorf“ (2022) Tempo 30 auf vielen belasteten Straßen empfohlen.  – Was sagt die Fachwelt? (mehr …)

WeiterlesenBreites Bündnis fordert Tempo 30 in Städten. Unterstützung auch von Gewerkschaften, Wissenschaftlern und Architekten

Für eine autofreie, lebenswerte Stadt mit Aufenthaltsqualität – Architekt C. Ingenhoven: „Die Städte vom Auto zurückerobern!“

Eine Stadt für Menschen, statt für Autos – „Autofreie Städte sind die Zukunft“ (P. Segura, Madrid)

Für die menschenfreundliche Gestaltung der Stadt mit autofreien Plätzen stellen wir beispielhaft die Superblocks in Barcelona (Bild rechts) vor: mit Vorrang für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr, mit wenig Umweltbelastung – NOx-Emissionen machen nach aktueller Studie krank – und multifunktional mit Freizeit- und Kultur-Angeboten, dabei nicht auf’s Shopping ausgerichtet: ein Beispiel für  geplante Stadtprojekte wie Heinrich-Heine-Platz, Adenauer-Platz, die Kö sowie Pätze in den Stadtteilen. – Zu unseren Beispielen aus Barcelona, Paris, Berlin mit „Kiezblocks“ und Bielfeld, zu einer informativenen Studie über Stadtentwicklung und zu Ingenhovens Position (mehr …)

WeiterlesenFür eine autofreie, lebenswerte Stadt mit Aufenthaltsqualität – Architekt C. Ingenhoven: „Die Städte vom Auto zurückerobern!“

OB Keller vertritt in ADFC-Kritik die Ideologie der Autokultur

Der Ideologe ruft: Weg mit der Ideologie, rettet den Autoverkehr!
OB Stephan Keller will dem ADFC und ausdrücklich den Düsseldorf Bürger*innen in seinem Offenen Brief mal so richtig sagen, was dem Autofahrer auf dem Herzen liegt: Die fragend formulierte Forderung des ADFC (Schreiben an Keller), den Autoverkehr zugunsten des Radverkehrs zurückzudrängen,  also eine Umverteilung des öffentlichen Raums – entsprechend des gültigen „Mobilitätsplan D“ – vorzunehmen, sei „ideologische Verkehrspolitik“ und „ideologische Bekämpfung des Autos“; er will stattdessen ein „Miteinander statt Gegeneinander“ von Auto und Fahrrad. Er meint damit, dass der vom Auto beanspruchte öffentliche Raum, besonders die Autofahrspuren, nicht für die Verkehrswende angetastet werden dürfen, und nennt das „pragmatische Verkehrspolitik“.
Was hier als pragmatisch daherkommt, ist nichts anderes als die ideologisch verbrämte Verteidigung des Status quo einer systematisch auf das Auto zugeschnittenen Stadtentwicklungs-Politik nach 1945 und Teil einer verquasten Autofahrerkultur; deren Leitlinie: Es bleibt, wie es geworden ist, und wer das ändern will, denkt ideologisch. – Der OB merkt dabei nicht, dass er selbst der Ideologe des autokonformen „Weiter-So“ ist. So wird’s nichts mit der propagierten „Fahrradstadt Düsseldorf“, Herr Keller! (mehr …)

WeiterlesenOB Keller vertritt in ADFC-Kritik die Ideologie der Autokultur

Parkraumbewirtschaftung in 13 Bezirken – erst Bilk und Flingern. CMD baut 2022 sieben Mobilstationen.

Reduzierung von Parkplätzen, erhöhte Gebühren für das Anwohnerparken, mehr Platz für’s Fahrrad
Endlich wurde im Verkehrsausschuss die Parkraumbewirtschaftung samt Anwohnerparken als Planungsvorhaben beschlossen, ein wichtiger Teil des Mobilitätsplans D, zwei Jahre nach seiner Verabschiedung. Zunächst soll für die Bezirke Bilk und Flingern-Nord ein „Werkzeugkasten“ mit Maßnahmen und Gebührenordnung entwickelt werden, mit dem Ziel, den „Straßenraum zugunsten der Nahmobilität umzuverteilen und Parken im öffentlichen Raum neu zu ordnen“ (Mobilitätsplan); das soll u.a. Fremdparker aus den Wohngebieten fernhalten und mehr Platz für den Fahrrad- und Fußverkehr schaffen.
Als Erweiterung des Konzeptes, Autofahrer zum Umstieg auf’s Fahrrad und den ÖPNV zu motivieren, soll die Stadttochter CMD (Connected Mobility D’dorf) im nächsten Jahr zunächst 7 Mobilstationen an festgelegten Orten bauen – mit Fahrradgaragen (Bild links), Shared-Mobility-Angeboten sowie E-Lade-Stationen und Fahrradreparatur.

Zur geplanten Parkraumbewirtschaftung und zu den Mobilstationen hier (mehr …)

WeiterlesenParkraumbewirtschaftung in 13 Bezirken – erst Bilk und Flingern. CMD baut 2022 sieben Mobilstationen.

Fahrradfahren in der Innenstadt (aus-)weglos und unsicher. – Radstraßen in Neuß, Bremen und anderswo – nicht in D’dorf!

„Radfahrer sind die Verlierer auf D’dorfs Straßen“ – Lebensqualität durch Radwege
So titelt ein Kommentar zum jüngsten tödlichen Unfall einer jungen Radfahrerin auf der Haroldstr.:  Wer in Düsseldorfs Innenstadt Fahrrad fährt, ist seines Lebens nicht mehr sicher: Fahrradwege enden plötzlich auf der Autofahrspur, wie auf der Graf-Adolf-Straße, teilweise hinter parkenden Lieferwagen (Bild links); auf dieser zentralen Ost-West-Verbindung gibt es keinen Radweg, auch nicht auf anderen Hauptverkehrs-Achsen. – Und neue Radwege vemindern den Autoverkehr, verbessern die Luftqualität, das zeigt eine neue Untersuchung der Umwelthilfe.
Zum tödlichen Fahrrad-Unfall, zum Verkehrschaos auf der Kö, zum absurden mittigen Radweg auf der Schadowstr. und zu unseren Stadt-Beispielen für eine gute Fahrrad-Infrastruktur  hier (mehr …)

WeiterlesenFahrradfahren in der Innenstadt (aus-)weglos und unsicher. – Radstraßen in Neuß, Bremen und anderswo – nicht in D’dorf!

Plan für Klimaneutralität 2035 öffentlich – aber entschärft!

Studie des Umweltamtes verlangt „zeitnahe, stringente Umsetzung“ der Verkehrswende. Die SPD fordert weitere Maßnahmen zur CO2-Reduzierung.

Anfang Juni präsentierte das Umweltamt die „Merit-Order„, eine Maßnahmen-Planung für ein klimaneutrales D’dorf bis 2035, wozu sich Düsseldorf 2019 verpflichtet hat. Doch die Studie verschwand sofort wieder aus der Öffentlichkeit, zu brisant waren Forderungen nach Reduzierung des privaten Autoverkehrs und öffentlichen Parkraums. Deshalb wurden erst einmal provozierende Begriffe CDU-konform verändert; zu den Hintergründen (mehr …)

WeiterlesenPlan für Klimaneutralität 2035 öffentlich – aber entschärft!

Statt Autoverkehrs-Subventionen – Ausbau eines sozialen ÖPNV!

Rechnet man alle Beträge für die Subventionierung des Autoverkehrs zusammen, kommt man auf die ungeheure Summe von 19 Milliarden € jährlich:
5,5 Mia. Pendlerpauschale (2020), 3,1 Mia. Dienstwagenprivileg (2019), 7,5 Mia. Diesel-Steuer Subventionierung (2020), 1,9 Mia. E-Auto-Subventionierung (2021), 1,0 Mia. Förderung von Biokraftstoffen (2019).
Das Umweltbundeamt fordert deshalb ein Ende der Autosubventionen, einschließlich Pendlerpauschale und Subventionierung des Flugverkehrs (ca 12 Mia.); Folge: ein Aufschrei der vereinigten Autolobby – dazu (mehr …)

WeiterlesenStatt Autoverkehrs-Subventionen – Ausbau eines sozialen ÖPNV!

Neues NRW-Fahrradgesetz: 25%-Ziel bleibt unkonkret – ADFC-Fahrradklimatest 2020: Düsseldorf nur im Mittelfeld

Klare Ausbauziele für den Fahrradverkehr fehlen, deshalb kritisiert der ADFC: „Es wird kein konkretes Jahr für das Erreichen des 25-Prozent-Zieles genannt. Es fehlt auch die Vorgabe, pro Jahr 300 Kilometer überregionale Radwege zu bauen.“ (RP, 4.11.21) – Hier dazu (mehr …)

WeiterlesenNeues NRW-Fahrradgesetz: 25%-Ziel bleibt unkonkret – ADFC-Fahrradklimatest 2020: Düsseldorf nur im Mittelfeld

Verfassungsgericht fordert Reform des Klimaschutz-Gesetzes! – Räumung im Hambacher Forst war illegal, CDU will Revision.

Demos für ein Ende des Kohleabbaus – „Klimaschutz bei CDU/CSU: Nichts als heiße Luft!” – CDU-Wüst und das RWE lassen  Lützerath trotz früheren Kohlestopps wegbaggern!
Das Bundesverfassungsgericht gibt den Kläger*innen gegen das Klimaschutzgesetz recht, ihr zukünftiges Leben werde nicht ausreichend vor der Klimakrise geschützt – eine Verletzung ihrer Grundrechte.
Gegen die klimafeindliche Politik der NRW-Regierung protestierten tausende für den Stopp des Kohleabbaus bis 2030; mit dabei ein  Laschet-Ballon mit der Aufschrift „Klimaschutz bei CDU/CSU: Nichts als heiße Luft!” Trotz einer weiteren Demonstration in Lützerath (am 31.10.21) für den Erhalt des Dorfes bleibt NRW-Ministerpräsident Wüst dabei: Lützerath kann weg! Und das RWE beginnt dort am 17.01.22 mit dem Abriss von Häusern (Spiegel, 01.12.21)  – Dazu, zu der illegalen Räumung, den Demos und zum Verfassungsgerichts-Urteil (mehr …)

WeiterlesenVerfassungsgericht fordert Reform des Klimaschutz-Gesetzes! – Räumung im Hambacher Forst war illegal, CDU will Revision.

IHK, OB und LKW-Firmen blockieren die beschlossene Bikelane – und das OVG Münster gibt ihnen Recht.

OVG entscheidet gegen die Protected Bikelane (PBL) am Trippelsberg!
Das Oberverwaltungsgericht Münster stellt sich auf die Seite von Industrie, der IHK sowie von OB Keller und verbietet vorerst die PBL Am Trippelsberg. (Beschluss vom 29.09.21, Bericht in „Ddorf-aktuell“). In dem Gerichts-Beschluss zugunsten per Firma Hille&Müller, die gegen die PBL klagt, wird der Parkraum den Anlieger-Firmen zugesprochen – mit der Begründung, dass die Stadtverwaltung die Verkehrsbelastung nicht korrekt erhoben habe und schließlich bisher keine Fahrrad-Unfälle passiert seien. Hat da der alte weiße Mann der Autokultur Recht gesprochen? Zu den Hintergründen und den stattgefundenen Fahrrad-Demos (mehr …)

WeiterlesenIHK, OB und LKW-Firmen blockieren die beschlossene Bikelane – und das OVG Münster gibt ihnen Recht.

Inhalts-Ende

Es existieren keine weiteren Seiten