OB Keller kritisiert den ADFC und outet sich – Autofahrerkultur als Ideologie

Der Ideologe schreit: Haltet die Ideologen, rettet den Autoverkehr!
OB Stephan Keller will dem ADFC und ausdrücklich den Düsseldorf Bürger*innen mal so richtig sagen, was dem Autofahrer auf dem Herzen liegt: Die Forderung des ADFC in seinem Dezember-Newsletter, den Autoverkehr zugunsten des Radverkehrs zurückzudrängen, also eine Umverteilung des öffentlichen Raums vorzunehmen, sei „ideologische Verkehrspolitik“ und „ideologische Bekämpfung des Autos“, er will stattdessen ein politisches „Miteinander statt Gegeneinander“ (RP, 07.12.21). Er meint damit, dass Autofahrspuren und der vom Auto beanspruchte öffentliche Raum nicht für die Verkehrswende angetastet werden dürfen, und nennt das „pragmatische Verkehrspolitik“.
Was hier als pragmatisch daherkommt, ist nichts anderes als die ideologisch verbrämte Verteidigung des status quo einer systematisch auf das Auto zugeschnittenen Stadtentwicklungs-Politik seit 1949 und Teil einer verquasten Autofahrerkultur, die schreit: Es bleibt, wie es geworden ist, und wer das ändern will, denkt ideologisch. – Herr Keller merkt dabei nicht, dass er selbst in Wirklichkeit der Ideologe des „Weiter-So“ ist. So wird’s – mit Ihm – nichts mit der propagierten „Fahrradstadt Düsseldorf“! (mehr …)

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Parkraumbewirtschaftung in 13 Bezirken – erst Bilk und Flingern. CMD baut 2022 an sieben Orten in D’dorf Mobilstationen

Reduzierung von Parkplätzen, erhöhte Gebühren für das Anwohnerparken, mehr Platz für’s Fahrrad
Endlich wurde im Verkehrsausschuss die Parkraumbewirtschaftung samt Anwohnerparken als Planungsvorhaben beschlossen, ein wichtiger Teil des Mobilitätsplans D, zwei Jahre nach seiner Verabschiedung. Zunächst soll für die Bezirke Bilk und Flingern-Nord ein „Werkzeugkasten“ mit Maßnahmen und Gebührenordnung entwickelt werden, mit dem Ziel, den „Straßenraum zugunsten der Nahmobilität umzuverteilen und Parken im öffentlichen Raum neu zu ordnen“ (Mobilitätsplan); das soll u.a. Fremdparker aus den Wohngebieten fernhalten und mehr Platz für den Fahrrad- und Fußverkehr schaffen.
Als Erweiterung des Konzeptes, Autofahrer zum Umstieg auf’s Fahrrad und den ÖPNV zu motivieren, soll die Stadttochter CMD (Connected Mobility D’dorf) im nächsten Jahr zunächst 7 Mobilstationen an festgelegten Orten bauen – mit Fahrradgaragen (Bild links), Shared-Mobility-Angeboten sowie E-Lade-Stationen und Fahrradreparatur.

Zur geplanten Parkraumbewirtschaftung und zu den Mobilstationen hier (mehr …)

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Fahrradfahren in der Innenstadt (aus-)weglos und unsicher. – Radstraßen in Neuß, Bremen und anderswo – nicht in D’dorf!

„Radfahrer sind die Verlierer auf D’dorfs Straßen“ – Lebensqualität durch Radwege
So titelt ein Kommentar zum jüngsten tödlichen Unfall einer jungen Radfahrerin auf der Haroldstr.:  Wer in Düsseldorfs Innenstadt Fahrrad fährt, ist seines Lebens nicht mehr sicher: Fahrradwege enden plötzlich auf der Autofahrspur, wie auf der Graf-Adolf-Straße, teilweise hinter parkenden Lieferwagen (Bild links); auf dieser zentralen Ost-West-Verbindung gibt es keinen Radweg, auch nicht auf anderen Hauptverkehrs-Achsen. – Und neue Radwege vemindern den Autoverkehr, verbessern die Luftqualität, das zeigt eine neue Untersuchung der Umwelthilfe.
Zum tödlichen Fahrrad-Unfall, zum Verkehrschaos auf der Kö, zum absurden mittigen Radweg auf der Schadowstr. und zu unseren Stadt-Beispielen für eine gute Fahrrad-Infrastruktur  hier (mehr …)

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Plan für Klimaneutralität 2035 wieder öffentlich – aber entschärft

Studie  des Umweltamtes verlangt „zeitnahe, stringente Umsetzung“ der Verkehrswende. Die SPD fordert weitere Maßnahmen zur CO2-Reduzierung.

Anfang Juni präsentierte das Umweltamt die „Merit-Order“, eine Maßnahmen-Planung für ein klimaneutrales D’dorf bis 2035, wozu sich Düsseldorf 2019 verpflichtet hat. Doch die Studie verschwand sofort wieder aus der Öffentlichkeit, zu brisant waren Forderungen nach Reduzierung des privaten Autoverkehrs und öffentlichen Parkraums. Deshalb wurden erst einmal provozierende Begriffe CDU-konform verändert; zu den Hintergründen (mehr …)

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Statt Autoverkehrs-Subventionen – Ausbau eines sozialen ÖPNV!

Rechnet man alle Beträge für die Subventionierung des Autoverkehrs zusammen, kommt man auf die ungeheure Summe von 19 Milliarden € jährlich:
5,5 Mia. Pendlerpauschale (2020), 3,1 Mia. Dienstwagenprivileg (2019), 7,5 Mia. Diesel-Steuer Subventionierung (2020), 1,9 Mia. E-Auto-Subventionierung (2021), 1,0 Mia. Förderung von Biokraftstoffen (2019).
Das Umweltbundeamt fordert deshalb ein Ende der Autosubventionen, einschließlich Pendlerpauschale und Subventionierung des Flugverkehrs (ca 12 Mia.); Folge: ein Aufschrei der vereinigten Autolobby – dazu (mehr …)

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Neues NRW-Fahrradgesetz: 25%-Ziel bleibt unkonkret – ADFC-Fahrradklimatest 2020: Düsseldorf nur im Mittelfeld

Klare Ausbauziele für den Fahrradverkehr fehlen, deshalb kritisiert der ADFC: „Es wird kein konkretes Jahr für das Erreichen des 25-Prozent-Zieles genannt. Es fehlt auch die Vorgabe, pro Jahr 300 Kilometer überregionale Radwege zu bauen.“ (RP, 4.11.21) – Hier dazu (mehr …)

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Für eine autofreie, multifunktionale Stadt mit Aufenthaltsqualität – Architekt C. Ingenhoven: „Die Städte vom Auto zurückerobern!“

Eine Stadt für Menschen, statt für Autos

Für die menschenfreundliche Gestaltung der Stadt mit autofreien Plätzen stellen wir beispielhaft die Superblocks in Barcelona (Bild rechts) vor: mit Vorrang für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr, mit wenig Umweltbelastung – NOx-Emissionen machen nach aktueller Studie krank – und multifunktional mit Freizeit- und Kultur-Angeboten, dabei nicht auf’s Shopping ausgerichtet: ein Beispiel für  geplante Stadtprojekte wie Heinrich-Heine-Platz, Adenauer-Platz, die Kö sowie Pätze in den Stadtteilen. – Zu unseren Beispielen aus Barcelona, Paris und Bielfeld, zu einer informativenen Studie über Stadtentwicklung und zu Ingenhovens Position (mehr …)

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Verfassungsgericht fordert Reform des Klimaschutz-Gesetzes! – Räumung im Hambacher Forst war illegal, CDU will Revision.

Demos für ein Ende des Kohleabbaus – „Klimaschutz bei CDU/CSU: Nichts als heiße Luft!” – Ministerpräsident Wüst (CDU) will  Lützerath trotz früheren Kohlestopps wegbaggern lassen!
Das Bundesverfassungsgericht gibt den Kläger*innen gegen das Klimaschutzgesetz recht, ihr zukünftiges Leben werde nicht ausreichend vor der Klimakrise geschützt – eine Verletzung ihrer Grundrechte.
Gegen die klimafeindliche Politik der NRW-Regierung protestierten tausende für den Stopp des Kohleabbaus bis 2030; mit dabei ein  Laschet-Ballon mit der Aufschrift „Klimaschutz bei CDU/CSU: Nichts als heiße Luft!” Trotz einer weiteren Demonstration in Lützerath (am 31.10.21) für den Erhalt des Dorfes bleibt NRW-Wüst (CDU für RWE) dabei: Lützerath kann weg! Und verweist schlau auf ein anstehendes Verwaltungsgerichtsurteil. – Dazu, zu der illegalen Räumung, den Demos und zum Verfassungsgerichts-Urteil (mehr …)

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IHK, OB und LKW-Firmen blockieren die beschlossene Bikelane – und das OVG Münster gibt ihnen Recht.

OVG entscheidet gegen die Protected Bikelane (PBL) am Trippelsberg!
Das Oberverwaltungsgericht Münster stellt sich auf die Seite von Industrie, der IHK sowie von OB Keller und verbietet vorerst die PBL Am Trippelsberg. (Beschluss vom 29.09.21, Bericht in „Ddorf-aktuell“). In dem Gerichts-Beschluss zugunsten per Firma Hille&Müller, die gegen die PBL klagt, wird der Parkraum den Anlieger-Firmen zugesprochen – mit der Begründung, dass die Stadtverwaltung die Verkehrsbelastung nicht korrekt erhoben habe und schließlich bisher keine Fahrrad-Unfälle passiert seien. Hat da der alte weiße Mann der Autokultur Recht gesprochen? Zu den Hintergründen und den stattgefundenen Fahrrad-Demos (mehr …)

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