• Beitrags-Kategorie:Allgemein
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 Verkehr und Klimaschutz bundesweit – Aktuelles zum Weiterlesen
Stadtrat gegen Rheinbahn: Mehrheit gegen Strafverfolgung bei Schwarzfahren ->Info
Verkehrschaos in Df: Autoarme Innenstadt als Lösung, so auch Dezernent Kral ->Info
Wieder tödlicher Unfall: Fußgängerin am 02.06. bei Unfall tödlich verletzt. ->Info.
Letzte Generation als „kriminelle Vereinigung“ behandelt (Putin grüßt!) -> Mutbürger
Klimaterror: in der FDP Klimaleugner wie  S. Hentrich  ->Anstalt, 25.4.23, Faktencheck
– Städte einigen sich mit Aktivisten der „Letzten Generation“ ->mehr
Aushöhlung des Klimaschutzgesetzes: Offener Brief an Scholz; ADFC-Demo ->mehr

Klimaziele verfehlt: Expertenrat kritisiert Klimapolitik, vor allem bei ->Verkehr.

Neue Umweltampeln regeln CO2-sensitiv die zulässige Autodichte, zunächst auf der Werstener Str., Ziel: mehr Autos zeitgleich die Einfahrt in die Stadt ermöglichen (->RP, 22.05.) – Keine Verkehrsberuhigung, Fortschritt als Rückschritt!

Kampagne „Tempo runter, Leben rauf“ gestartet mit einer Info-Veranstaltung am 21.04. in der Christuskirche (->Flyer) mit Dezernent J.Kral und Verkehrsforscher T. Koska ( Wuppertal-Institut). Als Modell für D’dorf präsentierten wir unser Interview mit der Brüsseler Verkehrs-Ministerin Van den Brandt (vgl. ihr „Good Move„-Plan). ->DUH zu T30 ->Weiterlesen

Luegallee: Bürgerbeteiligung zu T-30 und Radwegen gestartet
Verkehrtest auf der Luegallee ab 09. Juni (->Info und Beteiligung): Wegfall von Fahrspuren, beidseitig Radwege und T-30 für Lärmschutz, Sicherheit und Aufenthalts-Qualität, angeblich dadurch steigende Mieten: Akzeptanz und Mietwahnsinn zugleich! (RP, 25.5.) Nach Einrichtung der Radstreifen ab 02.06. aber Probleme mit dem Lieferverkehr.- Über die Luegalle wird die Ost-West-Radverbindung nach Gerresheim ausgebaut, eine von 6 geplanten Radleitrouten.

T-30 auf der Merowinger Str. vom Verwaltungsgericht bestätigt: laut Luftreinhalteplan  (2022) ist Tempo-Reduzierung für die Luftqualität in ganz D’dorf möglich (->Ddorf-aktuell)

Neue Tempo 30-Zonen gefordert auf der Benderstr. für Fahrrad-Sicherheit, von BV7 und ADFC (->Bericht), auf Westfalenstr., Düsseldorfer Str., Rethelstr. (Info und Online-Petition); schon realisiert auf Neußer Str. (wg. Lärmschutz), Brunnenstr. (Blumenkübel nun erlaubt?), Gubener Str., wo für den Radverkehr aber nur eine Minimallösung beschlossen wurde (->Brief) und vor sensiblen Einrichtungen (OVA-Beschluss). – Wir wollen T-30 stadtweit, zusammen mit über 600 Städten u. Gemeinden (Stand 04/23), die in der „Initiative Lebenswerte Städte“ zusammenarbeiten (->Position der Städte). Auch die Verkehrsminister-Konferenz und der Dt. Städtetag fordern kommunale Entscheidungs-Freiheit für T-30. Und die Gastronomie profitierte von mehr Aufenthaltsqualität sogar  (->Video). -> Weiterlesen

Radfahren und Radweg-Ausbau in Düsseldorf – Kurzinfos
ADFC Fahrradklimatest 2022: Radwege in D’dorf (wieder!) schlecht bewertet (->Ddorf-aktuell), viele Mängel. ->Ergebnisse
Verzögerter Radwege-Ausbau, u.a. auf der Moltkestr. (erst’24): Kritik von Grünen u. SPD: So wird Df nicht „fahhradfreundlichste Stadt“ bis 2025 (->RP, 27.5.23)
Hbf wenig fahrradfreundlich: Das zeigt ein Check mit L. Tyra, ADFC (->RP, 24.05.23)
Kopernikusstr.: Radweg-Lückenschluss – aber kein Radweg zum Karolingerplatz.
Radweg auf der Benrather Schlossallee (Bild li.) gefordert: Bericht zur Demo  u.a. von BI Hafenalarm am 1.04.23 (->Aufruf).
Radweg auf der Benderstr. demnächst in Rot sicherer, aber viel zu schmal!
Kein Radweg auf Torfbruchstr.: Test wg. Stau abgebrochen -> Kommentar

Kein Radweg auf der Graf-Adof-Str.?!  Trotz gefährdeten Radverkehrs (s. Bild) blockiert die Verwaltung einen beidseitigen Radweg, weil Autospuren wegfallen müssten. (->Fahrrad-Demo 02/22)

Angemessene Gebühren für das Anwohner-Parken beschlossen (Rat am 17.5.), wohl ab 01.10.:  Ein Anwohner-Parkausweis soll jährlich bis 360 € kosten, gestaffelt nach drei Stadt-Zonen (->Übersicht), dadurch lt. OB Keller Platz für Fuß- und Radverkehr sowie für Aufenthaltsqualität. Endlich werden so die mit der Umwelthilfe vereinbarten Maßnahmen (06/2021) umgesetzt, ohne Staffelung nach Autogröße (SPD-Forderung). – Zum Vergleich: Die DUH  fordert 360 € jählich (auch in Neuß geplant), in Freiburg  sind es 360 bis 480 €, je nach Auto-Länge. ->Weiterlesen

Teureres Parken in der Innenstadt: 4,50 € pro Stunde beschlossen (Rat vom 2.2.23) entsprechend „Mobilitätsplan D“, dadurch weniger Park-Suchverkehr, eher Umstieg auf den ÖPNV und mehr Geld für die Verkehrswende. – Autojunkies dagegen. (->Parkraum-Management)

VRR-App ermöglicht On-Demand-Verkehr im östlichen D’dorf: von  20  h (Mo-Fr) bzw. 9 h (WE) bis jeweils 2 Uhr nachts. Kosten für 4 Km ca 5€, bei gemeinsamen Fahrten weniger. (->VRR)
U79 nach Duisburg: Rückkehr zum 10-Minuten-Takt erst ab Mitte ’26 (fehlende Bahnen)

Abo-Zahl der Rheinbahn gestiegen auf 207.000 durch 49€-Ticket (Stand 22.05.23)

29€-Ticket für Schüler in NRW? Das 49€-Ticket ist für ärmere Menschen noch zu teuer (->gesunkene Reallöhne lt. Stat. Bundesamt); mit Jobtickets würde es nur 34,30 € kosten; für Schüler*innen sind lt. Minister Krischer 29 € geplant, ein Sotialticket für 39€ (ab Herbst) –  warum nicht für 29€, wie von der SPD gefordert?! Studierende fordern ein bundesweites Semster-Ticket.- Die Verbraucher-Zentralen und der BUND forderten ein 29-€-Ticket; dessen Vorteile zeigt die aktuelle Greenpeace-Studie. -> Weiterlesen

Verbot zukunftsweisender Stadtentwicklung wegen StVO: Kein T-30 auf  dem „Weg nach den Hingbenden“ (Kaiserswerth); Begründung des Verkehrsamtes 66 als Realsatire: Verkehrsberuhigung sei laut StVO nur für ca 100 m erlaubt, der Weg aber 400 m lang (dasselbe am Kaiserwerther Markt). – Die Verkehrsgesetze basieren auf dem absoluten Vorrang des Autos, verhindern u.a. großflächiges T-30 (vgl. Spiegel). Wir meinen: Kein Vorrang für „flüssigen Verkehr“ (StVO, §45), sondern „Mobilität mit möglichst wenig Verkehr“ (klimareporter). -> mehr

Preis für „Düsseldorfer Design“ – Neue Mobilstation am Hermannsplatz beschlossen: Raum für Fahrrad- und Sharing-Angebote, gut für die Verkehrs-Wende. Und für die ansehnliche (Holz-) Bauweise (->Video) gab’s nun den „iF Design Award 2023″.- Sieben Stationen wurden bereits von der CMD eröffnet, zuletzt an der Uni, am Bachplätzchen   und Kirchplatz (12/2022); in den nächsten beiden Jahren folgen weitere 20 Stationen (insgesamt 100 bis 2030), entsprechend den Zielen des „Mobilitätsplans D“ (11/2019) für umweltfreundliche Mobilität. ->Bericht und Infos

Ausbau Reisholzer Hafen: Die BI Hafenalarm beantragt bei einem „Scoping-Termin“ bei der Bezirksregierung die Prüfung der Umwelt-Verträglichkeit für geplanten Baustart eines „der modernsten Häfen Europas“ (Stellungnahme der BI). Keine Einladung zu einem nicht-öffentlichen Infotermin der BV9 durch Dezernentin C. Zuschke (Bericht in ddorf-aktuell) -> Weiterlesen

Völkerrechtswidriger Angriffskrieg gegen Ukraine: Hilfen für inzwischen ca 15.000 Ukrainier*innen in Df bei Refugees Welcome, für Wohnungssuche und Sachspenden. Man kann spenden, u.a. für die Partnerstadt Czernowitz! (->Analyse StudentsFF) – Literatur-Tipps zur Ukraine (S. Plokhy, ’22), zu Russland (F. Jaitner, ’23), zur „Moskau-Connection (’23)
Zu älteren – aber noch aktuellen – Beiträgen hier

Umwelthilfe warnt vor Vertragsbruch: Die  Stadt vezögere die vereinbarten Maßnahmen zur Luftreinhaltung, u.a zu T-30 in Df, wie im Vergleich zur Abwendung eines Diesel-Fahrverbots 06/2021 festgelegt; Bericht angemahnt. (->Infos zum Vergleich mit der DUH)

Planung Konrad-Adenauerplatz: „zahlreiche offene Fragen und Ungereimtheiten im Hinblick auf die konsequente Umsetzung der Verkehrswendeziele“, so B. Höfer (BUND). -> lebenswerte Städte).

OB Keller will „öffentlichen Raum neu aufteilen“, für benötigte Radwege anstelle von Parkplätzen, wenn „Mehrwert“ entsteht (RP-Interview, 27.11.) – Wir meinen: Radwege sind nötig und deshalb „mehr wert“! (Unsere Kritik an OB Keller)

Realität für RadfahrerRadweg Am Trippelsberg / Ausbau Reisholzer Hafen: Stadt verwirft PBL aufgrund des OVG-Verbots-Urteils, das den gesamten Straßenraum den Firmen vorbehält, trotzdem: Aurelis, Grundstück-Aufkäufer im Gewerbe-Gebiet, plant einen neuen Radweg. (Bericht der BI Hafenalarm / unsere Demos für den Radweg)

Ost-West Radleitweg durch die Innenstadt geplant (Baubeginn erst 2024)  – mit weniger Autospuren auf Hansa- und Luegallee, Jacobistr. u. Wehrhahn; SPD und Grüne dafür, aber CDU-Politiker wie R.Tups (BV4) bremsen (RP, 08.06.22); nur schöne Worte: CDU-Verkehrsexperte Rütz sieht die Fahrradstadt Den Haag als Vorbild (Aussage zum Besuch der Radkommission  dort).

24% mehr Radverkehr als im Vorjahr; J. Kral und OB Keller empfehlen Fahrrad-Fahren (Pressedienst 2.6.22), dafür ist aber  ein konsequenter Radweg-Ausbau nötig.

Förderung von Lasten-Fahrrädern aufgestockt, über 1600 Anträge  bewilligt.

Radschnellweg von Uni nach Garath (dann Monheim) kommt: Planung erst ab 2024

Radweg an der Haroldstr. wird nach Fahrradunfall (10/2021) endlich gesichert (Link). – Protected Bikelane (PBL) wird an Karlsruher Str. für Fahrradsicherheit eingerichtet.

Verkehrsberuhigte „Nachbarschaftszonen“  nach dem „Freiburger Modell“ geplant (OVA, 27.04.)

Multifunktionale Stadt als Konzept nun auch in D’dorf geplant, z.B. in Flingern für das Metro-Gelände: lebenswerte, autofreie Räume mit Wohnen, Gewerbe, Diensten und Kultur (Pressedienst, 11.02.22, mehr im Beitrag „Lebenswerte Städte“).

Tradition der Autokultur: 2021 wieder mehr Verkehrsverstöße und Rowdytum auf D’dorfs Straßen gegenüber dem Vorjahr (Pressedienst, 10.02.22), besonders ärgerlich: zugeparkte Radwege.

CDU gegen Anwohner (I): Die BV 7 stimmt (am 26.01.22) für Poller auf Gerresheimer Plätzen – für Menschen statt Autos, die CDU aber votiert für Durchgangsverkehr, gegen die Anwohner-Interessen. Dasselbe Spiel bei Tempo 30 auf der Bertastr.: Parteien dafür, CDU dagegen (RP, 12.02.21).

CDU gegen Anwohner (II): Alle Parteien – außer CDU – waren sich in der BV einig, Alter Markt und Gerricusplatz in Gerresheim müssen gegen den Autoverkehr geschützt werden, deshalb die (Wieder-) Einrichtung eines Pollers. Nur die CDU mit Beziersbürgermeister I. Rayermann favorisiert den privaten Autoverkehr mit der absurden Begründung, die Absprerrung diene nur „einseitigem Anwohnerinteresse“; dagegen Eva Mörger (Grüne): „Diese beiden Plätze gehören den Menschen, nicht den Autos“ (Zitate lt. RP, 27.01.22, C6). So sehen wir das auch! (Siehe dazu den Beitrag „Für eine autofreie, lebenswerte Stadt mit Aufenthaltsqualität“).

12.01.22 – unsinniges Parkhaus am Südpark: Der Beschluss des OVA, durch einen Änderungsantrag von Grünen/CDU korrigiert, stellt den von der Verwaltung geplanten Bau eines Parkhauses am Südpark unter den Vorbehalt, dass eine Bedarfsuntersuchung erst den Sinn eines solchen Baus – Kosten über 12 Mio €! – feststellen soll. – Wer will von möglichen Einpendlern – etwa 300.000 täglich (2019) – schon ein kostenflichtiges Parkhaus in Anspruch nehmen, wenn die Staus nach D’dorf bereits passiert sind? Deshalb wird die Verwaltung in dem Beschluss auch aufgefordert, zunächst „intensiviertes Parkraummanagement im Innenstadtbereich, Reduktion der Fahrtgeschwindigkeiten und Flächenumverteilung zugunsten des Umweltverbundes“ umzusetzen, was übrigens der Merit-Studie des Umweltamtes entspricht, und weitere Standorte für P&R zu prüfen („z.B. an den Autobahnkreuzen Hilden, Breitscheid, Kaarst“).