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9€-Monatsticket (ab 1. Juni): Verkaufsstart bei Rheinbahn am 23.05. – Kritiker aus CDU und VCD befürchten Gewöhnung an niedrigen Preis, statt soziale Tickets (und Netzausbau) zu fordern; Umwelthilfe will 365-€-Klimaticket im Anschluss; auch die Bürger fordern niedrigere Preise, „vor allem, wenn man über die Stadtgrenzen hinaus fährt oder mit Einzelfahrscheinen unterwegs ist“. (Umfrage der RP 2019, auch A.Lieb u. J.Ruhnau zur Erinnerung).

 Geschützter Radweg (PBL) auf der Graf-Adolfstr. von der Poststr. zum Graf-Adolf-Platz geplant (RP, 19.05.22), aber nicht bis zum Stresemann-Platz, wofür das Bündnis am 25.02. demonstriert hatte (siehe Beitrag).
Radleitweg von Heerdt nach Gerresheim durch die Innenstadt geplant (Baubeginn 2023?)  – mit weniger Autospuren auf Hansa- und Luegallee, der Jacobistr. u. Wehrhahn; SPD und Grüne dafür, aber CDU-Politiker (so R.Tups, BV4) bremsen, wie gewohnt. (RP, 19.05.22)
Hofgartenrampe-Oederallee wird für Radverkehr an Joseph-Beuys-Ufer angeschlossen, (vgl. RP, 29.05.) und PBL  an der Karlsruher Str. wegen blockierender Autos geplant.
Förderung von Lasten-Fahrrädern wird aufgestockt, Warteliste abgebaut.

30% mehr Radverkehr  im März ’22 gegenüber dem Vorjahresmonat.

Nachbarschaftszonen„, verkehrsberuhigte Wohnstraßen in Vorbereitung (Vorlage OVA am 27.04.); Vorbild ist das „Freiburger Modell„.

Tempo-Limit  gefordert, Anträge der Umwelthilfe für T-30 in 165 Städten. Deutscher Städtetag unterstützt die Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ für T-30.

Erste Mobilitätsstation der CMD am 03.05.’22 am Stadttor (Lahnweg) in Betrieb; sieben weitere Stationen werden noch 2022 folgen, bis 2030 über 100 in Df. (Video).

Anwohnerparken und Park-Management: Die DUH fordert aktuell für Anwohner-Parkplätze 360 € jährlich. – Das Amt 66 plant ein kostenpflichtiges Anwohnerparken im Flughafenbereich.

Planung Konrad-Adenauerplatz: „zahlreiche offene Fragen und Ungereimtheiten im Hinblick auf die konsequente Umsetzung der Verkehrswendeziele“ (Einschätzung von Birgit Höfer, Vertreterin des BUND im Bündnis).

Tempo-Limit auf Autobahnen für den Klimaschutz von Verkehrsminister-Konferenz gefordert, Umwelthilfe für rasche Umsetzung; DUH fordert zudem Hilfen für Geringverdiener statt Tank-Subventionen, die auch Ökonomen ablehnen. (2021 Anstieg der Treibhausgase um 4,5%) – Der BUND sammelt Unterschriften  für erneuerbare Energie.

Völkerrechtswidriger Krieg in Europa: Für ca 7500 geflüchtete Ukrainier*innen in Df gibt es Hilfen und Beratung, eine Wohnungs-Plattform und Deutschkurse. – Helft mit Spenden! – Gedenken  zum 8. Mai.
Zu älteren – aber noch aktuellen – Beiträgen hier

Skandalöses Urteil zugunsten Skandalfirma: Hille&Müller erwirkt beim OVG Münster, wohl in Absprache mit der IHK, dass der ausge-x-te Fahrradstreifen Am Trippelsberg beseitigt und der gesamte Straßenraum den Firmen kostenlos überlassen wird (Bericht und Beitrag zur PBL Trippelsberg)

Radschnellweg von Uni nach Garath kommt: konkrete Planung aber erst ab 2024; irgendwann dann per Rad von Neuß nach Monheim.

Die Haroldstr. – eine Flaniermeile der Zukunft? (Antenne Df, 29.03.22)

Vorzeitige Enteignung in Lützerath (Tagebau Garzweiler) lt. OVG rechtens, noch vor einer Entscheidung im Hauptverfahren: die Initiative „Ende Gelände“ kündigt Widerstand an, aber Bauer Heukamp verkauft entnervt seinen Hof ans RWE.

Multifunktionale Stadt als Konzept nun auch in D’dorf geplant, z.B. in Flingern für das Metro-Gelände: lebenswerte, autofreie Räume mit Wohnen, Gewerbe, Diensten und Kultur (Pressedienst, 11.02.22, mehr im Beitrag „Lebenswerte Städte“).

Tradition der Autokultur: 2021 wieder mehr Verkehrsverstöße und Rowdytum auf D’dorfs Straßen gegenüber dem Vorjahr (Pressedienst, 10.02.22), besonders ärgerlich: zugeparkte Radwege.

Falschparken in Bayern gefördert: Nicht der Falschparker, sondern der Melder wird bestraft – Umwelthilfe fordert, „widerrechtlich parkende Autos konsequent zu beseitigen“ (DUH, 22.03.22).

Ausbau des ÖPNV geplant: OVA beschließt am 09.02.22 Steigerung des ÖPNV-Anteils am Nahverkehr von 21% (2017) auf 24% bis 2030 und kürzere Taktzeiten.

CDU gegen Anwohner (I): Die BV 7 stimmt (am 26.01.22) für Poller auf Gerresheimer Plätzen – für Menschen statt Autos, die CDU aber votiert für Durchgangsverkehr, gegen die Anwohner-Interessen. Dasselbe Spiel bei Tempo 30 auf der Bertastr.: Parteien dafür, aber CDU dagegen (RP, 12.02.21).

CDU gegen Anwohner (II): Alle Parteien – außer CDU – waren sich in der BV einig, Alter Markt und Gerricusplatz in Gerresheim müssen gegen den Autoverkehr geschützt werden, deshalb die (Wieder-) Einrichtung eines Pollers. Nur die CDU mit Beziersbürgermeister I. Rayermann favorisiert den privaten Autoverkehr mit der absurden Begründung, die Absprerrung diene nur „einseitigem Anwohnerinteresse“; dagegen Eva Mörger (Grüne): „Diese beiden Plätze gehören den Menschen, nicht den Autos“ (Zitate lt. RP, 27.01.22, C6). So sehen wir das auch! (Siehe dazu den Beitrag „Für eine autofreie, lebenswerte Stadt mit Aufenthaltsqualität“).

12.01.22 – unsinniges Parkhaus am Südpark: Der Beschluss des OVA, durch einen Änderungsantrag von Grünen/CDU korrigiert, stellt den von der Verwaltung geplanten Bau eines Parkhauses am Südpark unter den Vorbehalt, dass eine Bedarfsuntersuchung erst den Sinn eines solchen Baus – Kosten über 12 Mio €! – feststellen soll. – Dies ist auch nötig, denn wer will von möglichen Einpendlern – etwa 300.000 täglich (Situation 2019) – schon ein kostenflichtiges Parkhaus in Anspruch nehmen, wenn die zentralen Staus nach D’dorf bereits passiert sind? Deshalb wird die Verwaltung in dem Beschluss auch aufgefordert, zunächst „intensiviertes Parkraummanagement im Innenstadtbereich, Reduktion der Fahrtgeschwindigkeiten und Flächenumverteilung zugunsten des Umweltverbundes“ umzusetzen – was übrigens der Merit-Studie des Umweltamtes entspricht – und weitere Standorte für P&R („z.B. an den Autobahnkreuzen Hilden, Breitscheid, Kaarst“) zu prüfen.