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18 neue Mobilstationen bis 2026 geplant,  fünf neue noch dieses Jahr
Neue Station der CMD (Connected Mobility D’dorf) entstehen (->Info) an Drususstr. (Oberk., im Juni), Engerstraße (Flingern, mit neuer flacher Rad-Abstellanlage), Hamm S-Bahnhof, Fürstenplatz (Erweiterung mit Lastenrad-Automat, Platz-Umgestaltung zusammen mit Platzgrün) und Klemensplatz (Kaiserswerth, mit Carsharing. Dadurch wird auch für Außenbezirke eine flexible Anbindung an die Innenstadt möglich.
Bisher sind 10 Stationen entstanden, zuletzt am Aachener und am Hermannsplatz; die nächsten von den 18 bis 2026 geplanten Stationen Orte) im  Sommer sind Rath (Mitte) und Carlsplatz, danach Yorckstr. und  Deiker Höfe (->Info). Bis 2030 sind insgesamt 100 Stationen  geplant, dem „Mobilitätsplan D“ (2019) folgend, zudem neue Fahrradstationen (Info; auch f. Anträge für 2025/26). Fahrradboxen sind per App buchbar. – Die wertige Bauweise (->Video) erhielt den „iF Design Award ’23“ und 09/23 den Ingenieurpreis  für „Neue Mobilität“ – Gratualation!  Zu Geschichte u. Zielen
Geschichte: Die erste Mobilitätsstation wurde am Stadttor (3.5.22 ->Video) eröffnet, dann folgten das Friedens-Plätzchen (3.9.), der Kirchplatz (24.9.->Bericht), Auf’m Hennekamp (25.11.), eine sehr schöne am Bachplätzchen (6.12), an der Uni folgten im Januar ’23 zwei weitere. (-> OVA-Beschluss, 12.01.22) Fahrradgaragen und -Stellplätze, Lastenrad-Ausleihe, Shared Mobility und Reparatur-Säule (Bild) sollen zum Umstieg auf den Umweltverbund motivieren und die Stadt lebenswert machen.
Mobilstationen ermöglichen flexible Mobilität ohne eigenes Auto
Damit dürfte auch ein Anreiz erzeugt werden, vom privaten Auto auf öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad umzusteigen, auch für Pendler:
„Die geplanten MobilitätStationen (sind) ein zentraler Baustein für die Düsseldorfer Mobilitätswende: sie bieten für alle Bedürfnisse das passende Verkehrsmittel und kombinieren verschiedene Mobilitätsangebote gebündelt an einem Ort.“ (CMD-Vision) Dies entspricht dem 2019 im Rat beschlossenen Mobilitätsplan D, die Mobilstationen sind ein Teil von dessen Umsetzung, wie Dezernent J. Kral betont.
Dafür bieten die Mobilstationen mietbare Fahrradgaragen unterschiedlicher Größe (besonders für E-Bikes und Lastenräder), Sharing-Angebote (leihbare Autos, E-Bikes, E-Roller, E-Scooter), Ladestationen für E-Autos, Stationen für Fahrrad-Reparatur und Abstellanlagen.
So werden Nahmobilität und Gemeinschaftsverkehr in Düsseldorf deutlich gestärkt und das private Auto verliert (hoffentlich) an Bedeutung. – Das „Düsseldorfer Design“ (u.a. Holz-Bauteile und Dachbegrünung) wurde im Mai ’23 mit dem „iF Design Award 2023“ in der Kategorie „Public Design“ ausgezeichnet (Info).