Der Hbf – Grünes Tor zu einer lebenswerten Stadt

Enttäuschender Ratsbeschluss nach unserer Diskussion mit Verkehrsexpert*innen
Am 21.02.24 konfrontierten wir die Verkehrspolitiker*innen der Ratsparteien in einer Podiumsdiskussion (->Flyer / Pressetext) mit unserer Kritik an der Planung des Bahnhofs-Vorplatzes KAP. Diese Kritik teilen auch VCD  und ADFC. Private Auto-Parkplätze und der wenig berücksichtigte Umweltverbund widersprechen zudem den Zielen von „Mobilitätsplan D“ (2019), dessen Umsetzungsstrategie wieder nicht zum angekündigten Termin (03/24) veröffentlicht wurde. (-> unsere Vorschläge zum KAP)
Aber kaum Auswirkungen auf die Ratsdiskussion am Tag darauf: Die mit der DB –  leider ohne einen Weselsky – ausgehandelte KAP-Vorlage wurde ohne Änderungen verabschiedet. Auch ein SPD-Antrag, der Teile unserer Kritik (zum Fuß- u. Schien-Enersatzverkehr) aufgriff, wurde abgelehnt, auch von den Grünen; die verteidigten mit hehren, entleerten Begriffen (M. Cordes) die mangelhafte Planung.  Nur  A. Vorspel (Die Linke), die das übergroße Hotel kritisierte, und C. Rütz (CDU), der bei der Plan-Realisierung auf Korrekturen hofft, gingen in ihren Beiträgen auf die Diskussion vom Vortag ein. (->Video zur Ratsdiskussion)
Zu unserer Kritik an der KAP-Planung u. zum  Hbf Berlin als good-practice hier

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CMD baut über 100 Mobilstationen in D’dorf bis 2030

18 neue Mobilstationen bis 2026 geplant,  sieben neue noch in diesem Jahr
Anstehende Eröffnungsfeiern der CMD (->Termine) am Carlsplatz (3.5.24) und Rath Mitte (7.6.24); fünf weitere Stationen  entstehen zeitnah (->Info) an Drususstr. (Oberk., im Juni), Engerstraße (Flingern), Hamm S-Bahnhof, Fürstenplatz (Platz-Gestaltung mit Platzgrün) u. Klemensplatz (Kaiserswerth), wodurch dort eine flexible Anbindung an die Innenstadt möglich wird. Die nächsten sechs von den 18 bis 2026 geplanten Stationen werden in Pempelfort ab Juli lt. OVA-Beschluss (->Info, S.3f.) gebaut: Bank-, Schinkel-, u. Schloßstr.str., Kunstakademie, Otten- und Münsterplatz.
Bisher sind 10 Stationen entstanden, zuletzt am Aachener und am Hermannsplatz; bis 2030 sind insgesamt 100 Stationengeplant, dem „Mobilitätsplan D“ (2019) folgend, zudem neue Fahrradstationen (Info; auch Anträge für 2025/26). Fahrradboxen sind per App buchbar. – Die wertige Bauweise (->Bild li. u. Video) erhielt den „iF Design Award ’23“ und 09/23 den Ingenieurpreis  für „Neue Mobilität“ – Zu Zielen u. Bau der Stationen hier

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Verkehrsunfälle in D’dorf und bundesweit – Vision Zero durch Tempolimits?

Unfallzahlen in D’dorf und bundesweit 2023 gestiegen – Ursachen und Lösungen
Mehr Verkehrsunfälle in D’dorf: 2,7% lt. Polizeibericht für ’23; in Düsseldorf sind deshalb mehr Kontrollen geplant, um Regeltreue zu verstärken, sowohl beim Auto- als auch beim Rad- und Fuß-Verkehr. (->Ddorf-aktuell). Beim jüngsten tödlichen Scooter-Unfall hätte vielleicht eine Rotfärbung des Radsteifens geholfen, als Warnung für den nach rechts abbiegenden LKW. (Rotfärbungen sind an solchen Kreuzungen bei den Lastringen geplant.) Unfälle geschehen durch mangelnde Aufmerksamkeit und überhöhtes Tempo (->RP, 3.4.24), da könnte Tempo 30 in der Stadt viele Unfälle vermeiden, Analysen belegen (->Info). Deshalb führen wir derzeit eine Kampagne für eine verkehrsberuhugte, lebenswerte Stadt durch, wobei wir Unterschriften für Tempo 30 u. Radwegeausbau sammeln (->Info).
Anstieg der Verkehrsunfälle bundesweit 2023, dabei mehr Todesfälle bei Fußgängern (->Info); die Umwelthilfe (DUH) fordert für mehr Verkehrs-Sicherheit ein Tempolimit auf innerstädtischen Straßen (T-30), auf Landstraßen (T-80) und auf Autobahnen (T-120). Eine entsprechende Resolution zu „Tempolimit, JETZT“ kann man hier unterschreiben. – Zu Analysen und Begründungen hier

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Zunehmende Armut erfordert ein günstiges ÖPNV-Ticket – 29 € sind genug!

49 € sind zuviel bei zunehmender Armut in Deutschland, die Schere zwischen Arm und Reich lt. Oxfam-Studie ist vergrößert. Für ’24 keine Preiserhöhung, aber VRR-Vorstand Wittke kündigt höhere Preise an (RP, 6.4.24),  Aktuell: ab SS ’24 das Studi-Ticket 29,40€, das Schulticket in D’dorf 29€, das Jobticket 34,30€, ein Sozial-Ticket (VRR) 39€ – warum nicht 29€, wie von Verbraucher-Zentralen u. BUND gefordert? Dazu ein Vergleich der Ticketpreise ’23 in 13 europ. Großstädten vom ADAC : der ÖPNV in D’dorf ist teuer, was auch eine aufwändige Greenpeace- Studie bestätigt. Ein ÖPNV-Ticket für maximal 29 €, motivierte auch eher zum Umstieg auf den ÖPNV – wichtig bei einer gestiegenen Einpendlerzahl in Df auf fast 326.000 (ca 245.000 im Auto!) und höherer PKW-Dichte (->Info).  Hierzu
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Innenstadt und Plätze autofrei – Platz für gutes Leben an der Bilker Kirche

Befragte  wünschen sich  autofreie Zonen und Lebensqualität (->lesenwerte Stadtstudie 2022)
Reallabor Bilker Kirche: Bürgerfest am 27.04.24:
Die Gestaltung eines begrünten, autofreien Platzes (Teil der Bilker Allee ->Skizze) wurde auf Juli verschoben: Warten auf die Umsetzungsplanung für Mobilitäts-Plan D. Eine breite „Reallabor“-Initiative organisierte am 19.03.24 einen Bürgerdialog, auf dem über 80 Teilnehmer*innen ihre Ideen zu vier moderierten Bereichen einbrachten: Soziales Leben & Aufenthaltsqualität,  Natur & Klima, Verkehr, Handel & Gastro.
Auf dem Bürgerfest am 27.04.24 sollen die Ergebnisse vorgestellt, vor allem die Möglichkeiten  für einen „Platz des guten Lebens“ dargestellt werden: mit Spiel, Kultur, Mitmach- u. Begrünungs-Aktionen sowie Infos. – Zum Bürgerfest und dem Modell einer multifunktionalen Stadt  hier

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Stadtentwicklungspolitik, Luftreinhaltung und Klimaneutralität (bis 2035)

Der aktuelle Luftreinhalteplan wurde zuletzt in der Fassung vom 24.06.2022 veröffentlicht (->Umweltamt) und geht zurück auf den Vergleich zwischen der Umwelthilfe (DUH) und dem Land NRW (06/2021) und dem damit verbundenen Lärmaktionsplan III (AUS/034/2020). Der Vertrag mit der DUH enthält für Umweltschutz ein Maßnahmepaket, das die Verkehrswende in D’dorf beschleunigt hat, dessen Vereinbarungen aber seit 2021 noch nicht völlig umgesetzt sind: so die Reduzierung des KFZ-Verkehrs oder die Prüfung von T-30 auf der Rethelstr. (->Analyse) Die Umsetzung (Rat, 9.11.23) der vereinbarten Maßnahmen zeigt der Vierte Bericht „Saubere Luft für D’dorf“.
Die „Neue Leipzig-Charta“ (2020 von der Bundesregierung mit beschlossen) ist Basis für die Stadtplanung „Raumwerk D„, Leitlinie der Charta für eine nachhaltige Stadtentwicklung: „ein gesundes Lebensumfeld geprägt durch grüne und blaue Infrastrukturen, eine hohe Biodiversität und nachhaltige Mobilität mit Focus auf dem Fahrradverkehr und dem ÖPNV.“ (Begleittext)
Zur Klimastudie, zum DUH-Vergleich und dem geplanten Klima-Controlling hier

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Für eine autofreie, lebenswerte Stadt mit Aufenthaltsqualität – Architekt C. Ingenhoven: „Die Städte vom Auto zurückerobern!“

Eine Stadt für Menschen, statt für Autos – „Auto-freie Städte sind die Zukunft“ (P. Segura, Madrid)
Für die menschenfreundliche Gestaltung der Stadt mit autofreien Plätzen stehen beispielhaft die Superblocks in Barcelona (Bild): Vorrang für Fahrrad- und Fußgängerverkehr, weniger Umwelt-Belastung (die macht lt. aktueller Studie krank),  multifunktional mit Freizeit- und Kultur-Angeboten – ein Vorbild für  Projekte wie Adenauer-Platz (->mehr), die Kö sowie Stadtteil-Plätze. – Viele europäische Städte sind längst Vorreiter, z.B. „Wien als Vorbild für D’dorf“ (RP, 1.7.23) mit ÖPNV-Jahresticket für 365 €, wenig Privat-PKWs (auf 1000 Einw. 270 Autos, in Df 567) u. Stadtbegrünung (Konzept:Stadt der 15 Min.„). – Infos zu Barcelona, Paris, zur „Low Traffic Zone“ in Brüssel und  zur „Deutschlandstudie Innenstadt“ hier (mehr …)

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Koalition unterhöhlt das Klimaschutzgesetz – Klimaerwärmung ungebremst

Klimaerwärmung 2023 mehr als 1,5 Grad – Klimapolitik verfehlt Ziele
Die Stadt verfolgt das Ziel „Klimaneutralität bis 2035“ nicht konsequent!
Expertenrat und FridaysFF fordern ein Sofort-Programm zum Klimaschutz und das Ende fossiler Brennstoffe und eine „echte Verkehrswende“ (Forderungen Klimastreik am 15.09.23).  Der Sommer ’23 war der heißeste überhaupt, der Temperaturanstieg  liegt schon über dem Pariser Klimaziel, jährliche Kosten ca 6,6 Mrd.€. Der BRD-Anteil an den CO2-Emissionen weltweit istzwar „nur“ ca 2%,  aber pro Kopf im Schnitt doppelt so hoch. Die Umwelthilfe klagt gegen die Aushöhlung des Klima-Schutzes (vgl.taz), mit Erfolg: Das OVG Berlin erzwingt ein Klima-Sofortprogramm: (->Info). – Auf  Stadtebene müssen Maßnahmen zur 2020 verabscgiedeten Klimaneutralität bis 2035 umgesetzt werden, da der Verkehr in D’dorf mit 27 % an allen CO²-Emissionen beteilgt ist – Zur verfehlten Klimapolitik hier

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Sichere Schulwege durch neuen Erlass: Schulstraßen gegen „Elterntaxis“

Zeitweise Straßensperrungen an Schulen möglich, aber das Verkehrsamt plant keine Umsetzung
Die CDU stellt in der BV4 am 20.3.24 einen Prüfauftrag für solche „Schulstraßen“ (RP, 5.3.24), aber das Verkehrsamt verlautet, es plane noch keine Umsetzung, verweist auf bestehende Verbots-Schilder, die von vielen „Elterntaxis“ aber ignoriert werden.
Alle 20 Min. wird ein Kind bei Verkehrsunfällen in Deutschland verletzt. Der neue Erlass des NRW-Verkehrsministers soll für mehr Sicherheit auf Schulwegen sorgen: Bis zu 45 Min. vor und nach dem Unterricht dürfen „Schulstraßen“ für den Autoverkehr gesperrt werden, z.B. durch Schranken oder Poller (Info) – jedoch nicht durchgehend und nur in lokalen Straßen. (Ausweg: ggf. Umwidmung zu Anlieger- oder Spielstr.) Vor den gesperrten Zonen können „Bring-Zonen“ eingerichtet werden. – Hier

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Planung der U80 im Norden: Teurer Tunnelbau führt zu Naturzerstörung

Steuer-Verschwendung zum Ärger von Anwohnern mit fraglichem Nutzen
Anwohner der vom geplanten Tunnel-Bau betroffenen Gebiete – von der Kaiserswerther Str. bis zum Messegelände (mit einem zweiten U-Bahnhof Messe-Süd) – haben sich in einem – uns vorliegenden – Brief vom 6.11.23 an OB Keller gewandt, um die Tunnel-Planungen für die U80 zu stoppen. Darin wird die Gefährdung von Denkmälern, Landschafts-Schutzgebieten, Parks und Grundwasser kritisiert, zudem werde das Stadtklima durch Fällung von mehreren hundert Bäumen nachteilig verändert.  Das Fazit:
„Vor dem Hintergrund des Zieles, nur eine zusätzliche Haltestelle ‚Messe-Süd‘ zu schaffen, verstoßen alle Planungsalternativen gegen das Gebot der Verhältnismäßigkeit!“
Es sei mit mind. 15-jähriger Bauzeit zu rechnen, eine Zumutung für alle Anlieger.
(Gute Recherche zu überflüssigen Tunnelplanungen in „Monitor„, 23.11.) Hier

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