Fahrradfahren in der Innenstadt (aus-)weglos und unsicher. – Radstraßen in Neuß, Bremen und anderswo – und in D’dorf?

Bürger unzufrieden mit Radwegsausbau in D’dorf (lt. ADAC-Verkehrsmonitor 2024)
„Radfahrer sind die Verlierer auf D’dorfs Straßen“ – Lebensqualität durch Radwege
So titelt ein Kommentar zum jüngsten tödlichen Unfall einer jungen Radfahrerin auf der Haroldstr.:  Wer in Düsseldorfs Innenstadt Fahrrad fährt, ist seines Lebens nicht mehr sicher: Fahrradwege enden plötzlich auf der Autofahrspur, wie auf der Graf-Adolf-Straße (Bild li.); auf dieser zentralen Ost-West-Verbindung gibt es keinen durchgehenden Radweg, auch nicht auf anderen Innenstadt-Routen. – Neue Radwege helfen, die Luft- und Lebensqualität zu verbessern, wie eine Studie der DUH zeigt.
Zum jüngsten Städtevergleich des ADAC, zum absurden Radweg auf der Schadowstr. und zu good-practice Stadt-Beispielen hier (mehr …)

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Das Schauspielhaus wird klimaneutral – Klimamesse mit Bündnisteilnahme

Am 27.1.24 präsentierten sich Organisationen u. Initiativen: neben unserem Bündnis auch Greenpeace, der ADFC, die Psychologists ForFuture, Extinction Rebellion (XR), die Baum-Schutzgruppe und viele andere. Das „D’haus“ leitete so seine Initiative für klimaneutrales Theater ein, zeigte am Abend  „Peer Gynt“,  eine klimaneutrale, experimentelle – schwierige – Inszenierung.
Bei der gut besuchten Podiums-Diskussion im Foyer (Bild oben) gefiel besonders die Sprecherin der PsychologistsFF, K. von Bronswijk (Bild li.), die eine schnellere Umsetzung d. Mobilitätswende forderte. Mit auf dem Podium: Verkehrsdezernent J. Kral, der Wuppertaler OB Dr. U. Schneidewind. Aktive von XR verwiesen mit ihrem Schneckengang vor dem Publikum (Bild) auf die Langsamkeit der Verkehrswende, bei viel Beifall. Zur Diskussion hier

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Fahrrad-Demos für den Ausbau der städtischen Radwege

Radweg-Aktion am 17.06. auf der Benrather Schlossallee (->Bericht): Ein breites Bündnis fordert einen sicheren beidseitigen Radweg, wg. Dauerbaustelle  (->Aufruf)
Radweg auf Graf-Adolf-Str.: dafür Demo am 25.02.22, aber die Stadt will dort flüssigen Auto- statt sicheren Radverkehr;  die ISG wünscht  mehr Aufenthaltsqualität.
ADFC Fahrradklimatest ’22: Radwege in D’dorf schlecht bewertet! ->Ergebnisse
100. Grünpfeil für Fahrradverkehr installiert (->Info), geplant sind 200
Eulerstr. mit beidseitigem Radweg: 500m Lückenschluss ->Info
Radwege auf der Haroldstr.: Bau-Start, 2 Jahre nach Unfalltod einer Radfahrerin!
Nord-Süd-Radleitroute: Baubeginn nun 1.Quartal 2024 ->genaue Planung/ Karte
Ost-West-Radleitroute mit Fahrradstraßen für ’24 geplant, Umsetzung noch unklar. Zu den Demos

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Parkraumbewirtschaftung in 13 Bezirken – zunächst in Bilk und Flingern.

Umverteilung des öffentlichen Raums: Platz für den Umweltverbund, weniger Parkraum
Die Parkraumbewirtschaftung und die geplante Gebühren-Erhöhung für das Anwohnerparken wurden im Verkehrsausschuss beschlossen und sind Teil des Mobilitätsplans D (2019), um den „Straßenraum zugunsten der Nahmobilität umzuverteilen und Parken im öffentlichen Raum neu zu ordnen“. Auch in den vereinbarten Maßnahmen mit der Umwelthilfe  (14.06.2021) wird die „Erstellung eines gesamtstädtischen Parkraummanagementkonzeptes“ gefordert. Konkrete Ziele: mehr Platz für den Fuß- und Radverkehregen, kein Fremdparken in Wohngebieten.  Zum Vergleich: die DUH  fordert 360 € jählich, in Freiburg waren bis 480 € geplant, je nach Autolänge. – Zum Parkmanagement hier (mehr …)

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Planung der U80 im Norden: Teurer Tunnelbau führt zu Naturzerstörung

Steuer-Verschwendung zum Ärger von Anwohnern mit fraglichem Nutzen
Anwohner der vom geplanten Tunnel-Bau betroffenen Gebiete – von der Kaiserswerther Str. bis zum Messegelände (mit einem zweiten U-Bahnhof Messe-Süd) – haben sich in einem Brief an OB Keller gewandt, um die Tunnel-Planungen für die U80 zu stoppen; sie beklagen die Gefährdung von Denkmälern, Landschafts-Schutzgebieten, Parks und Grundwasser, zudem werde das Stadtklima durch Fällung von mehreren hundert Bäumen nachteilig verändert.  Ihr Fazit:
„Vor dem Hintergrund des Zieles, nur eine zusätzliche Haltestelle ‚Messe-Süd‘ zu schaffen, verstoßen alle Planungsalternativen gegen das Gebot der Verhältnismäßigkeit!“
Es sei mit mind. 15-jähriger Bauzeit zu rechnen, eine Zumutung für alle Anlieger.
(Gute Recherche zu überflüssigen Tunnelplanungen in „Monitor„, 23.11.) Hier

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Breites Bündnis für Tempo 30 – für Umwelt und Sicherheit

Breites Bündnis fordert Tempo 30 in Städten – FDP und CDU blockieren
Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis (aus DHU, BUND, VCD, ACE u.a.) fordert die Einführung von Tempo 30 innerorts – für Verkehrsberuhigung, Sicherheit, Klimaschutz und weniger Lärm  (siehe OVA-Beschluss). In der Innenstadt von Halle (Westf.) wird T-30 als Verkehrsversuch bereits umgesetzt.
Im „Luftreinhalteplan Düsseldorf“ (2022) wird auf belasteten Straßen T-30 empfohlen, aber praktisch entsteht ein Flickenteppich von Verkehrszonen: „Mit der von uns geforderten Ausweitung von Tempo 30 auf das gesamte Stadtgebiet hat das nichts zu tun“, analysiert B. Höfer (BUND). Deshalb unsere Kampagne „Vision Düsseldorf – Tempo runter, Leben rauf“ (->Link) – Zu Positionen aus der Fachwelt und Erfahrungen aus anderen Städten hier (mehr …)

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Für eine autofreie, lebenswerte Stadt mit Aufenthaltsqualität – Architekt C. Ingenhoven: „Die Städte vom Auto zurückerobern!“

Eine Stadt für Menschen, statt für Autos – „Auto-freie Städte sind die Zukunft“ (P. Segura, Madrid)
Für die menschenfreundliche Gestaltung der Stadt mit autofreien Plätzen stehen beispielhaft die Superblocks in Barcelona (Bild): Vorrang für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr, weniger Umweltbelastung (die macht lt. aktueller Studie krank),  multifunktional mit Freizeit- und Kultur-Angeboten – ein Vorbild für  Projekte wie Adenauer-Platz (->mehr), die Kö sowie Stadtteil-Plätze. – Viele Städte in Europa sind längst Vorreiter einer erfolgreichen Verkehrswende: Infos zu Barcelona  und Paris, zur „Low Traffic Zone“ in Brüssel, zu denBerliner „Kiezblocks“ sowie zur „Deutschlandstudie Innenstadt“ hier (mehr …)

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Innenstadt und Plätze autofrei

 Reallabor Bilker Kirche: Gestaltung eines begrünten, autofreien Platzes (Teil der Bilker Allee ->Skizze) auf Juli verschoben: Warten auf Umsetzungsplanung für Mobilitätsplan D, mit dabei in der „Reallabor“-Inititative: unser Bündnis und Platzgrün
Platz der Pioniere umgestalten! Anwohner fordern Verkehrs-Beruhigung   (->Aktion)
Projektgruppe Studio 3 plant eine Anwohner-freundliche grüne Platzgestaltung (->Info).
Konrad-Adenauer-Platz autofrei planen! (siehe Beitrag)
Pontevedra seit 24 Jahren autofrei: weniger Lärm und CO2, keine Verkehrstoten seit 2011, und der Handel blüht (Video und Info) – ein Beispiel für positive Wirkungen.

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Stadt für Menschen statt für Autos – Aktionen und Argumente

Wir demonstrieren (für) Lebensqualität auf Straßen
Zum alljährlichen ParkingDay gab es weltweit Aktionen: Lebens-Raum für Menschen statt Auto-Parkraum, mit Aktionen auf der Rethelstr. am 16.09. u. an anderen Orten. (->Park-Management)
Wir wollen eine soziale und ökologische Verkehrswende mit folgenden Zielen:
– Umstieg auf den Umweltverbund/ÖPNV, um die Treibhausgase zu verringern, dadurch
– Erhöhung des Modalsplit (Wege) für ÖPNV und Fahrrad (MIV derzeit 57% /ÖPNV 10%)
– Weniger Autos in unseren Innenstädten angesichts steigender PKW-Zahlen
– Weniger Flächenverbrauch des ÖPNV (9 bzw. 16 m²) gegenüber MIV (ca 140 m²)
– Preiswerter, gut ausgebauter ÖPNV – für Mobilität  sozial Benachteiligter ohne Auto
Weitere Infos ->lebenswerte Städte, Beitrag autofreie Städte – Zum Parkingday (mehr …)

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Statt Auto-Subventionen – Ausbau eines sozialen ÖPNV!

Krischer (NRW-Verkehrsminister): Abschaffung des Dienstwagen-Privilegs
C. Schmidt (Forschungsinstitut RWI): Pendlerpauschale kontraproduktiv
In einem Interview (RP, 08.04.23) kritisiert der RWI-Chef die Pendlerpauschale als „ökologisch kontraproduktiv“, hält einen pauschalen Transfer an Einkommensschwächere für klüger. – Jawohl!
Rechnet man alle Beträge für die Subventionierung des Autoverkehrs zusammen, kommt man auf die ungeheure Summe von 19 Milliarden € jährlich:
5,5 Mia. Pendlerpauschale (2020), 3,1 Mia. Dienstwagenprivileg (2019), 7,5 Mia. Diesel-Steuer Subventionierung (2020), 1,9 Mia. E-Auto-Subventionierung (2021), 1,0 Mia. Förderung von Biokraftstoffen (2019).
Das Umweltbundeamt fordert deshalb ein Ende der Autosubventionen (incl. Pendlerpauschale und Subventionierung des Flugverkehrs) – hier (mehr …)

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