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auliusplatz: Aufenthaltsqualität und sichere Schulwege
auliusplatz: Aufenthaltsqualität und sichere SchulwegeDas feierten jüngst Lehrerende und SchülerInnen der Paulusschule mit einem Karnevalswagen beim Rosenmontagszug. Mit dabei M. Maraun, engagierte Direktorin der Schule, und SchülerInnen mit einem eigenen Wagen. Nach dem Beschluss (->Planung) wurde die Nachbarschaftszone 06/25 eingerichtet, zunächst als Test (Info), dann bepflanzt und von den Nachbarn genutzt.
Der Paulusplatz war prominentes Ziel der Fahrrad-Aktionsrallye 08/25 zur Kommunalwahl.
Corneliusplatz: „Wir planen nicht für Autos, sondern für Menschen“
Mit dem obigen Zitat würdigte der Architekt Th. Fenner den OVA-Beschluss vom April ’24, „seinen“ Coneliusplatz autofrei zu gestalten (->Antrag 4/24), nun ist der Platz am Ende der Kö endlich autofrei (als Test für 1 Jahr, Info), doch es wird nicht kontrolliert, zudem sollen Geschäfte Sonderrechte für Parkplätze erhalten. Dafür plant die Stadt gar Ausnahmen von der StVO, ein Zugeständnis an absurde Positionen wie die von P.Wienen (Vorsitzender IG-Kö): Das Auto als „Lifestylesymbol“ passe zur „DNA der Königsallee“, Juwelier-Kunden bräuchten einen Parkplatz vor dem Geschäft. (Das wissen auch Diebe zu schätzen: Überfall dort mit Auto.)Deshalb stoppte OB Keller den Beschluss zuerst, die autogerechten Stadt grüßt.
Doch Untersuchungen über autofreie Zonen zeigen sogar Vorteile für den Handel. Architekt Fenner dazu: „Wir beschäftigen uns zu sehr mit Parkplätzen und mit Autoverkehr und zu wenig mit anderen Verkehrs-Teilnehmern.“ (RP, 20.4.24)
Die oben aufgezeigte Verzögerungsspolitik – im falsch verstandenen Interesse von Geschäftsleuten – entspricht den vorigen Blockaden von Verkehrsprojekten (->unsere PM), zuletzt den Stopp des Ende Juni ’24 angekündigten Verkehrsversuchs Graf-Adolf-Str. mit Radwegen (Skizze), was für heftige Kritik sorgte.
Die Umsetzung des Mobilitätsplans D erfolgt seit Jahren nicht!
Bei der o.g. OVA-Sitzung (04/2024) musste Dezernent J.Kral kleinlaut einräumen, dass zu dem 2022 gefassten Beschluss zur Kö-Umgestaltung immer noch keine Planung vorliegt. Auch die für Ende März angekündigte Umsetzungs-Strategie für den „Mobilitätsplan D“ (2019) liegt nicht vor. Vom Dezernenten gibt es dafür keine plausible Begründung: ja, die Personal-not, dabei war das Realisierungs-Konzept bei der Beschlussfassung 2019 schon für Ende 2022 vorgesehen (->Anfrage dazu am 17.4.24). Wahrscheinlich aber wird die Verwaltungsvorlage von OB Keller verzögert, denn die Zielsetzungen des zukunftsweisenden Mobilitätsplans könnten, wenn umgesetzt, Parkplätze und Zustimmung der ewig gestrigen Auto-Lobby kosten. Dagegen wendet sich unsere Kampagne für ein „Verkehrsberuhigtes, klimaneutrales Düsseldorf“, worin neben Tempo 30, autofreien Plätzen u. Radwegsausbau die ausstehende Umsetzung des Mobilitätsplan D gefordert wird.






