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In Neuß ist ein Verkehrsversuch für mehr Aufenthaltsqualität in der Innenstadt gestartet,  u.a mit der Einrichtung von Fahrradstraßen und einer zusätzlichen Fußgängerzone.
In Bremen verbindet z.B. die Fahrradstraße “Parkallee” (siehe Bild) seit Februar 2021 das Stadtzentrum mit der Universität; Bremen gilt wie Münster als Vorbild einer Fahrradstadt.
In Hamburg sind zur Reduzierung des Pendlerverkehrs 7 neue Fahrradstraßen  geplant.
Von dem propagierten Ziel der Grünen, den Anteil des Radverkehrs in D’dorf bis  2025 auf 25%, bis 2030 gar auf 30% zu steigern, sind wir noch weit entfernt. – Zum Vergleich: Fahrrad-Anteil am Gesamtverkehr in Bremen 25% , in Kopenhagen fast 30%. – Zu unseren Stadt-Beispielen hier
Auf Fahrradstraßen hat der Fahrradverkehr immer Vorrang
Zur   Fahrradmetropole  Kopenhagen hat M. Hollstein einen aufschlussreichen Bericht verfasst.
Der “Verkehrsversuch Innenstadt” in Neuß (seit 1.6.21) läuft zunächst bis zum 31.03.2022: “Bis dahin wird dort ausschließlich der Lieferverkehr täglich bis 13 Uhr ermöglicht, danach ist der Raum Radfahrerinnen und Radfahrern, den Passantinnen und Passanten vorbehalten. (…) Dazu werden zudem so genannte „Parklets” installiert: Module wie Fahrradständer, Radstellen, Pflanzkästen, Terrassen, Bänke, Sitznischen, Podeste, Picknick-Garnituren und Tische, die allesamt zum Verweilen einladen und (…) zusätzliche Möglichkeiten bieten.”
Bremen hat ein gut ausgebautes Radwegenetz von 700km und einen modal split (Anteil des alltäglichen Radverkehrs am Gesamtverkehr) von 26 %; dieser Anteil soll sich bis 2040 sogar auf 40 % erhöhen. Mehr zur Verkehrswende in Bremen ist nachzulesen auf der Webseite der Initiative Bremenize und beim BUND Bremen, der auch im “Bremer Bündnis Verkehrswende” mitarbeitet.
Weitere Informationen unter Fahrradverkehr in den Materialien.