Zu viel Autoverkehr & Unfälle – Verkehrsberuhigung und nachhaltige Mobilität
Sinnvoll dafür wäre die Umsetzung v. Mobilitätsplan D, wie Grüne u. SPD im Rat schon 07/26 gefordert hatten. Nun soll eine Umarbeitung (?) zu einem „Nachhaltigen Mobilitätsplan“ (SUMP) nach EU-Recht erfolgen (Erklärung.): Frau Zuschke, die kommissarische Verkehrs-Dezernentin, kündigte eine OVA-Vorlage bis Anfang 09/26 für eine Öffentlichkeitsbeteiligung an (vgl. Planvorlage 8/26). Dazu haben wir eine kritische Analyse für D’dorf erstellt, mit Bezug auf den Stand der Mobilitätswende u. die beschlossene Klimanautralität bis ’35, zudem Fragen an die Stadt gerichtet. (->SUMP in Köln)Wieder Vorrang fürs Auto statt für den Umweltverbund geplant! Dagegen verteidigte die Stadt noch im April ’25 die Vorrang-Schaltungen für den ÖPNV, trotz Unterbrechung der „grünen Welle“ fürs Auto . OB Dr. Keller will sein Allzeitversprechen „Düsseldorf staufrei“ mit unwirksamen Mitteln erreichen: flüssigerer Verkehr durch KI-gesteuerte Ampeln, nun auch Rücknahme des ÖPNV-Vorrangs an vielen (noch nicht allen) Kreuzungen. Dabei hat die „Leichtigkeit des Verkehrs“ nach der Reform der StVO gar nicht mehr die frühere Priorität.
Anja Bierwirth (Wuppertal-Inst.) fordert einen „deutlichen Rückgang des (gestiegenen) Individualverkehrs“ für das Erreichen von Klimaneutralität in D’dorf (RP,04.06.25), M. Cordes (Grüne) empfiehlt dafür: „Autofahren muss unbequemer werden“, was A. Auler (CDU) aber als „ideologiebetrieben“ verunglimpft. Diese seinerseits ideologische Position auf der Basis der autogerechten Stadt hatte vorher schon OB Keller vertreten, als er sinnvolle ADFC-Vorschläge zum Radverkehr als „ideologisch“ abkanzelte und dafür das ständig geäußerte Stereotyp vom „Miteinander statt Gegeneinander“ begründete (vgl. sein Offener Brief, 11/21). Diesem Konzept folgen gerne alle „Auto-immunkranken“ Autofahrer, die den Straßenraum mit steuerlich subventionierten SUVs verknappen, auch als „Petromaskulinität“ bezeichnet. (Zum Radverkehr ->hier)
Kurz-Infos zu Lösungsansätzen und Fakten:
Lärmaktionsplan IV (Ratsbeschluss 10.04.): 10% aller Düsseldorfer sind wegen Lärm gesundheitsgefährdet (50 % in der Innenstadt), Forderungen: schnelle Umsetzung von Tempo 30 an 11 Straßen und von Mobilitätsplan D für weniger Autoverkehr ->Kurzinfo
Mobilitätsbefragung: posit. Ergebnisse (modal split bis 2023) – trotz PKW-Anstieg?!






