Werkschau des Architektur-SeminarsInteressante Gestaltungsvorschläge für Aufent-haltsqualität und Begrünung am 18.12.25 im Kreativraum D, von wo man einen guten Blick auf den zubetonierten und vom Autoverkehr erstickten Worringer Platz hat. Vertreter*innen der Stadt nicht anwesend, seit Jahren ohne eigene Planung. Anders die Architekturstudenten, ihre Entwürfe strotzten vor Kreativität und Gestaltungswillen, immer mit dem Ziel, einen attraktiven, lebendigen Platz zu schaffen, z.B. mit einer Plattform mit Aufenthaltsflächen über den Straßenbahn-Gleisen. Ziel: Alternativen zur Kultur der autogerechten Stadt, wofür der auto-geplagte Platz beispielhaft steht. (F. Tamms, Stadtplaner aus der NS-Zeit, optimierte D’dorf nach 1949 für den Autoverkehr, untertunnelte dafür Anfang der 50-iger den ganzen Platz, um ihn vom Fußverkehr zu „befreien“; die Passage ist aber seit den 80-igern geschlossen.) – Hier zu den EntwürfenZ
wei Studentinnen (s. Bild) wollen ihre Masterarbeit zur Platz-Gestaltung schreiben (im Bild vor ihrem Werkschau-Modell), sie hatten bereits ihre Bachelor-Arbeit zur Gestaltung des Kaiserswerther Zentrums vorgelegt, aber wie üblich kaum von der Stadt beachtet. Erwähnenswert ist auch das Projekt „Keine Panik in der Botanik“, das die Bahnspuren unter Grünpflanzen verschwinden lässt.
wei Studentinnen (s. Bild) wollen ihre Masterarbeit zur Platz-Gestaltung schreiben (im Bild vor ihrem Werkschau-Modell), sie hatten bereits ihre Bachelor-Arbeit zur Gestaltung des Kaiserswerther Zentrums vorgelegt, aber wie üblich kaum von der Stadt beachtet. Erwähnenswert ist auch das Projekt „Keine Panik in der Botanik“, das die Bahnspuren unter Grünpflanzen verschwinden lässt.Stadtplanung ohne Plan: Seit einem Ratsbeschluss von 2000 zur Begrünung hat sich nichts Wesentliches getan, mit Ausnahme einiger künstlerischer Projekte, wie gläsernen Bänken und einer Glaskuppel (inzwischen abgerissen), die aber dem Platz kein eigenständiges Profil geben konnten. Auch die mögliche Reaktivierung des alten Capitol-Theaters (Nordseite des Platzes, in den 30-igern der „Boulevard Düsseldorfs“) wird von der Stadt nicht vorangetrieben, obwohl Angebote des derzeitigen Investors und offenbar auch ein Konzept des Architektubüros bkp vorliegen. Hoffentlich bringt das Architektur-Seminar die Planungen doch noch voran.






