• Beitrags-Kategorie:Allgemein / Auto / Fahrrad
  • Lesedauer:2 min Lesezeit

Aktion am Worringer Platz – Sa, 27. 06. 20 (11 – 13 h)

Düsseldorf erstickt im Verkehr – Menschen und Klima leiden. Düsseldorf braucht eine Verkehrswende: Von der autogerechten Stadt zur gesunden und lebenswerten Stadt.
Es gibt viele Orte in Düsseldorf, an denen die Misere der Verkehrspolitik vergangener Jahrzehnte deutlich zutage tritt – ganz besonders am Worringer Platz.

Wer mit dem Fahrrad, vom Stresemann-Platz kommend, die Kreuzung Kölner Straße überqueren will, braucht viel Geschick und Glück, um heil in die Ackerstraße zu gelangen.

Wer sich auf dem Platz aufhält, um auf die Bahn zu warten, muss Autoabgase einatmen und Verkehrslärm ertragen. Und wer zu Fuß den Platz überqueren will, muss weite Wege über enge und teils zugeparkte Fußwege gehen. Die Verkehrsführung um den Platz herum weist den Autos etwa 80 Prozent des Platzes zu, für Fußgänger verbleiben etwa 20 Prozent, Radfahrer müssen sehen, wo sie bleiben. Weiter zum Bahnhof sind, zu Fuß oder mit dem Rad, viele gefährliche Stellen zu passieren.

Deshalb schaffen wir Platz für Fahrräder, indem wir Fahrbahnen in Radwege umwandeln. Wir wollen mit dieser Aktion am Worringer Platz beispielhaft zeigen, dass eine andere Verkehrspolitik und eine andere Stadt möglich sind. Eine Verkehrspolitik, die Platz für Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen und den öffentlichen Nahverkehr schafft. Eine Stadt, in der sich Menschen ungefährdet bewegen, aufhalten und begegnen können und deren öffentliche Flächen nicht von Autos bestimmt sind. Wir wollen eine sichere, gesunde Stadt – mit dem Ziel der Klima-Neutralität.

HoppHula
Aktion mit Samba-Musikgruppe
Aus Fahrspuren werden Radwege

 

 

 

 

 

Fahren auf der Pop-Up Bikeline
Spaß für Jung und Alt