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In einem 35-seitigen Papier fordert die Polizei-Gewerkschaft, die Höchstgeschwindigkeit  in geschlossenen Ortschaften generell auf 30 km/h zu begrenzen; die entstehende Entschleunigung des Verkehrs führe so zu mehr Sicherheit für alle. Die GEW strebt für ihr Nachhaltigkeitsprogramm eine klimaneutrale Mobilität an. Von beiden Gewerkschaften hierzu
Auszu aus dem Papier der Polizei-Gewerkschaft: “50 Kilometer pro Stunde als Regelgeschwindigkeit wird den Anforderungen an den Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer nicht gerecht. Der Rückgang von tödlichen und schwersten Verletzungen hängt deshalb sehr stark davon ab, ob es gelingt, auch den innerstädtischen verkehr weiter zu entschleunigen.” (RP vom 10.02.21, S. A3) Entsprechend soll der Fokus stärker auf die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern gelegt und u.a. E-Bikes strenger reguliert werden.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in NRW fordert im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsprogramms  Tempo 30 innerorts und Tempo 120 auf Autobahnen; das Zukunftsziel ist sabei ein klimaneutraler Alltagsverkehr.

Auch der OB von Freiburg, Martin Horn,  fordert in einem Modellversuch Tempo 30 für die gesamte Innenstadt. Dies hat er in einem Brief an Verkehrsminister Scheuer vom 04.12.2020 dargelegt und ausführlich begründet; auf diese Weise soll Freiburg “Deutschlands erste gesamtstästische Modellkommune für Tempo 30 werden”. – Hier nachzulesen.