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Klare Ausbauziele für den Fahrradverkehr fehlen, eine Bürgerbeteiligung ist unklar; der ADFC und der Geschäftsführer des Städtetages, H. Dedy, fordern Nachbesserungen, damit das Fahrrad im Gesetz als gleichberechtigtes Verkehrsmittel anerkannt wird. Wörtlich dazu
„Verkehrsflächen umzuverteilen (bedeutet), also weniger Straßen und Plätze für den Autoverkehr und mehr für den Rad- und Fußverkehr. Das sollte im Gesetz klarer gesagt werden.“ (H. Dedy, RP 19.06.21) Die Grünen fordern ein höheres Fahrradbudget und die Zielvorgabe, bis 2025 den Anteil des städtischen Fahrradverkehrs am Gesamtverkehr auf 25% zu erhöhen.

Beim  bundesweiten ADFC-Fahrradklima-Test (vom 16.03.2021) verbessert sich Düsseldorf nur minimal von Schulnote 4,2 auf 4,1. Unter den 14 Großstädten ab 500.000 EinwohnerInnen und landet damit erneut nur im unteren Drittel. (Hier nachzulesen)

„Laut Umfrageergebnis hat Düsseldorf die größten Schwächen nach wie vor bei fehlenden Kontrollen von Radweg-Parkern, der schlechten Führung an Baustellen – bei beiden ist die Landeshauptstadt glatt durchfallen – sowie bei der mangelnden Breite von Radwegen und bei Ampelschaltungen, die Radfahrende benachteiligen und ein zügiges Fahren behindern. Das Sicherheitsgefühl bekommt Schulnote 4,7 und der Spaßfaktor Note 4. […]
Punkten kann Düsseldorf bei den Zusatzfragen zu „Corona und Radfahren“: Die Landeshauptstadt liegt im Vergleich zu ihrem Gesamtergebnis um fast eine Note höher (3,19) und landet damit auf Platz 3 hinter Berlin und München. “ (ADFC D’dorf) Die Ergebnisse für Düsseldorf sind in einer  Schnell-Übersicht zusammengefasst.