Fahrradfahren in Düsseldorf: trotz stetigen Radwege-Ausbaus – in der Innenstadt weiterhin eine Katastrophe

Verkehrsanteil des Fahrrads nur bei 18% – Fahrradstraßen in Neuß, Bremen und anderswo – nicht in D’dorf!
Wer in Düsseldorfs Innensstadt Fahrrad fährt, ist seines Lebens nicht mehr sicher: Fahrradwege enden plötzlich auf der Autofahrspur, wie auf der Graf-Adolf-Straße, teilweise hinter parkenden Lieferwagen (s.  Bild links), auf dieser zentralen Ost-West-Verbindung gibt es keinen Radweg, ebenso nicht auf der 6-spurigen (!) Berliner Allee, die in die Innenstadt führt, auch kein Radweg auf der Hüttenstraße stadtauswärts in den Süden (siebe Bild rechts). Vele weitere Beispiele lassen können geplagte Radfahrer*innen aufzählen, die deswegen ungern oder gar nicht mit dem Rad in die Stadt fahren.
Ein Bild des Jammers ist auch das Verkehrschaos auf der Kö, wo ein mickriger Radweg sich die Fläche mit Fußgängern teilen muss. Unverschämt die dortige Regelung für die Büchermeile – eine städtische Vorzeige-Kulturveranstaltung (am Wochenende 16./17.10.21): Die Stadtverwaltung ließ die Kö für Fahrräder sperren, ließ sie aber für SUVs, Auto-Poser und parkplatzsuchende PKW offen, was natürlich zum Verkehrschaos, zu Gestank, Gefährdung von Fußgängern und Enge für die Büchermeile führte. (Leserbrief dazu an Verkehrsamt und RP hier). Diese auch von Dr. Kron (Droste-Verlag, moderierte die Lesung von Ex-OB Geisel) kritisierte Lösung ist typisch für das Verkehrsamt: Im Zweifel immer Vorfahrt für den Autoverkehr. Wann werden dort die alten weißen Männer auch weise?
Ein Schildbürgerstreich des Verkehrsamtes ist auch die neue, nicht markierte Fahrrad-Mittelsspur auf der Schadowstr. (s.Bild), worüber zuletzt auch das WDR-Fernsehen aus Düsseldorf (am 13.10.21) kritisch berichtete.
Zu unsere Beispielen für eine gute Fahrrad-Infrastruktur hier (mehr …)

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Für eine autofreie, multifunktionale Stadt mit Aufenthaltsqualität. – Architekt C. Ingenhoven: „Die Städte vom Auto zurückerobern!“

Für eine Stadt für Menschen, statt für Autos, dafür  demonstrierten im September 25.000 Menschen in München – gegen die dortige Verkaufsschau der Autoindustrie (IAA).

Für die menschenfreundliche Gestaltung der Stadt – mit autofreien Plätzen – stellen wir beispielhaft die Superblocks in Barcelona (siehe Bild) vor: mit Vorrang für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr, mit wenig Umweltbelastung – denn NOx-Emissionen machen nach jüngster Studie krank – und multifunktional mit Freizeit- und Kulturangeboten, nicht auf’s Shopping ausgerichtet; so sollten auch unsere städtischen Plätze gestaltet werden: der Heinrich-Heine-Platz, der Adenauer-Platz sowie Pätze in den Stadtteilen und auch die Kö. Dazu gehört auch der Kampf um Begrünung und Bäume von der Düsseldorfer Baumschutzgruppe. – Zu unseren Stadt-Beispielen, jüngst auch Paris, zu einer entsprechenden Studie des Instituts für Handelsforschung (Köln) und zur Position von C. Ingenhoven (mehr …)

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