Fahrradfahren in der Innenstadt (aus-)weglos und unsicher – zögerlicher Radwege-Ausbau

Note 4,17 im ADFC-Fahrradtest 2024Graf-Adolf-Str. als Negativ-Beispiel / Radwegenetz ein „Flickenteppich“ und wenig Radwegs-Ausbau seit 2021 
Beispiel für  zögerlichen Radwege-Ausbau  u. Blockade-Politik: die Graf-Adolf-Str., wo Radwege auf der Fahrbahn enden – lebensgefährlich für Radfahrende (s. Bild). Dort plante das Amt 66 auf Wunsch der ISG  beidseitig Radwege u. Parklets für Aufenthaltsqualität (->Verkehrstest mit Skizze), aber die Stadtspitze stoppte 6/24 „aus fadenscheinigen Gründen“ (RP, 4.8.25) die fertige Planung. Hintergrund: Wegfall von Fahrspuren u. Parkraum (Kritik v. ADFC, Jochen). Nun für 2026 ein neuer Plan der ISG: Parklets, finanziert von der Stadt, eine Mobilstation (->CMD), Gastro-Terrassen & jährliche Sport-Events auf der Straße. Gut!
Auch unser Bündnis organisierte eine Fahrrad-Aktion (17.8.24) mit Pop-up-Radwegen (Demo auch 02/22) gemeinsam mit dem Projekt „Eine Straße“. Im Bild: Das Interview T. Köster (Linke) mit M. Ambach (Eine Straße), C. Gerlach (Grüne), S. Lehmann (Linke) u. J. Holthoff  (ADFC).
Laut Rats-Berichts (Rat am 10.07.25) wurden seit ’21 nur 33 km neue Radwege gebaut, von geplanten 300 km (Lärm-Aktionsplan III); nur bei den Radleit-Routen I (Nord-Süd, Baustart 11/24) und II (West-Ost, Baustart 07/25 mit 2 Fahrrad-Straßen) geht es voran. Nicht überraschend:  Im jüngsten ADFC-Test liegt D’dorf auf Platz 10 von 15 vergleichbaren Städten, Bürger bemängeln Baustellenführung, fehlendes Sicherheitsgefühl u. mangelnde Ahndung des Radwegparkens. Der ADFC fordert schnellen Ausbau des  Radhauptnetzes – derzeit ein „Flickenteppich“ (PM 16.3.24), denn Radfahren in der Innenstadt ist wg. fehlender Radwege gefährlich, so gibt es  viele Fahrradunfälle.
OB Kellers Ziel – D’dorf als „fahrradfreundlichste Stadt„- wird so nicht erreicht. – Zur Situation auf u. Schadowstr.  und zu good-practice Stadt-Beispielen hier (mehr …)

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Für eine autofreie, lebenswerte Stadt mit Aufenthaltsqualität – Architekt C. Ingenhoven: „Die Städte vom Auto zurückerobern!“

Eine Stadt für Menschen, statt für Autos – „Auto-freie Städte sind die Zukunft“ (P. Segura, Madrid)
Für die menschenfreundliche Gestaltung der Stadt mit autofreien Plätzen stehen beispielhaft die Superblocks in Barcelona (Bild): Vorrang für Fahrrad- und Fußgängerverkehr, weniger Umwelt-Belastung (die macht lt. aktueller Studie krank),  multifunktional mit Freizeit- und Kultur-Angeboten – ein Vorbild für  Projekte wie Adenauer-Platz (->mehr), die Kö sowie Stadtteil-Plätze. – Viele europäische Städte sind längst Vorreiter, z.B. „Wien als Vorbild für D’dorf“ (RP, 1.7.23) mit ÖPNV-Jahresticket für 365 €, wenig Privat-PKWs (auf 1000 Einw. 270 Autos, in Df 567) u. Stadtbegrünung (Konzept:Stadt der 15 Min.„). – Infos zu Barcelona, Paris, zur „Low Traffic Zone“ in Brüssel und  zur „Deutschlandstudie Innenstadt“ hier (mehr …)

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