Fahrradfahren in der Innenstadt (aus-)weglos und unsicher – zögerlicher Radwege-Ausbau
Kö und Graf-Adolf-Str. als Negativ-Beispiele – Radwegenetz ein „Flickenteppich“
Kein Radweg auf der K
ö – freie Fahrt für Auto-Poser
ö – freie Fahrt für Auto-PoserNach Leitsätzen (06/22!) endlich eine Ankündigung im Rat (01/26), nun ist ein breiter Radweg geplant: die IHK ist dafür (zur Studie s.u.), die ewig-gestrige IG KÖ dagegen (->VierNull): In einem Brief an die Stadt – Kosten als ganzseitige Anzeige mind. 3000 € statt 90 Cent – verteidigt die IG breitere Autospuren mit dem
„Konfliktpotential“, das durch einen Zweirichtings-Radweg entstünde;das würde „die Leichtigkeit und Qualität des Flanierens [von Fußgängern] zwangsläufig beeinträchtigen“ – ein absurder Unsinn! Statt die Vorteile für den Handel (->autofreie Städte) zu erkennen, setzt man auf die autogerechte Stadt der 50-iger Jahre. (->Tamms)
„Konfliktpotential“, das durch einen Zweirichtings-Radweg entstünde;das würde „die Leichtigkeit und Qualität des Flanierens [von Fußgängern] zwangsläufig beeinträchtigen“ – ein absurder Unsinn! Statt die Vorteile für den Handel (->autofreie Städte) zu erkennen, setzt man auf die autogerechte Stadt der 50-iger Jahre. (->Tamms)Derzeit gibt es einen mickrigen Radweg für beide Richtungen, geduldet auf dem linksseitigen Fußweg. Unverständlich auch die Regelung für Feste: Die Verwaltung sperrt die Kö für Fahrräder, lässt sie aber für SUVs und parkende PKW offen, was zu Verkehrschaos, Gestank & Gefährdung von Fußgängern führt. (->Vorbild d. Kö-Bürger 1848)
B
lockadepolitik der Stadt (OB/CDU) am Beispiel der Graf-Adolf-Str.
lockadepolitik der Stadt (OB/CDU) am Beispiel der Graf-Adolf-Str.Beispiel für zögerlichen Radwege-Ausbau u. Blockade-Politik: die Graf-Adolf-Str., wo Radwege auf der Fahrbahn enden – lebensgefährlich für Radfahrende (s. Bild). Dort plante das Amt 66 auf Wunsch der ISG beidseitig Radwege u. Parklets für Aufenthaltsqualität (->Verkehrstest mit Skizze), aber die Stadtspitze stoppte 6/24 „aus fadenscheinigen Gründen“ (RP, 4.8.25) die fertige Planung. Hintergrund: Wegfall von Fahrspuren u. Parkraum (Kritik v. ADFC, Jochen). Nun für 2026 ein neuer Plan der ISG: Parklets, finanziert von der Stadt, eine Mobilstation (->CMD), Gastro-Terrassen & jährliche Sport-Events auf der Straße. Gut!
Auch unser Bündnis organisierte eine Fahrrad-Aktion (17.8.24) mit Pop-up-Radwegen (Demo auch 02/22) gemeinsam mit dem Projekt „Eine Straße“. Im Bild: Das Interview T. Köster (Linke) mit M. Ambach (Projektleiter), C. Gerlach (Grüne), S. Lehmann (Linke) u. J. Holthoff (ADFC). – Zur Situation auf Kö u. Schadowstr. und zu good-practice Stadt-Beispielen hier (mehr …)







Eine Stadt für Menschen, statt für Autos – „Auto-freie Städte sind die Zukunft“